Bewegung in Sachen Bundesliga-TV-Rechte kolportiert

17. Mai 2005, 20:03
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Laut "Kurier" Gespräche zwischen ORF und Premiere - Keine Verhandlungen bestätigt

Bereits im Februar berichteten ORF-Stiftungsräte im STANDARD von neuer Bewegung bei den Fernsehrechten über die Fußballbundesliga. Der "Kurier" meldet nun "Kontakte auf höchster Ebene" zwischen ORF und dem Pay-TV-Anbieter Premiere, der die TV-Rechte seit dem Vorjahr gemeinsam mit ATVplus sein Eigen nennt. Mit Beginn der Meisterschaft 2005/2006 könnte Bundesliga-Fußball wieder im ORF zu sehen sein.

"Verhandlungen gibt es zur Zeit nicht", kommentierte dies der ORF am Dienstag auf APA-Anfrage. Premiere-Chef Georg Kofler sagte im "Kurier", dass man sich mit dem ORF "unterhalte": "Unser Ziel ist ein zivilisiertes Verhältnis."

Vermitteln, "wenn gewünscht"

Die Bundesliga selbst wird "wenn gewünscht, vermitteln", sagte Pressesprecher Christian Kircher zur APA. "Jede Entscheidung kann nur Premiere fällen", unterstrich er, Gespräche mit Premiere habe es nicht gegeben. Der Pay-TV-Sender und "Sub-Partner" ATVplus seien "zwei Partner, mit denen wir gut zusammen arbeiten".

Premiere zeigt derzeit die Bundesliga-Spiele live, auf ATVplus sind Aufzeichnungen und einige ausgewählte Übertragungen zu sehen. Darüber hinaus gestaltet man das Fußball-Magazin "Volltreffer", das die Quotenerwartungen bisher aber nicht erfüllte - zumal der ORF ebenfalls Kurzberichte zeigen darf. Laut "Kurier" ist ATVplus-Hauptgesellschafter Herbert Kloiber denn auch nicht rundum zufrieden mit dem Fußball-Deal.

Spätere Berichte in Deutschland

In Deutschland bringt die ARD bisher bereits am Vorabend eine Zusammenfassung der aktuellen Spiele. Derzeit laufen dort Verhandlungen: Premiere bietet der Bundesliga deutlich mehr Geld (DER STANDARD berichtete), wenn Auszüge der Spiele erst später zu sehen sind. (APA)

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