Eurozone: März-Inflation bei 2,1 Prozent

2. Mai 2005, 11:44
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Keine Veränderung gegenüber Februar - Höchster Anstieg bei Energie, Nachrichtenübermittlung wurde billiger

Brüssel - Die jährliche Inflationsrate der Eurozone wie auch der EU-25 betrug im März wie schon im Februar 2,1 Prozent. Das teilte das EU-Amt für Statistik, Eurostat, am Montag in einer Aussendung mit. Im März des Vorjahres hatte die jährliche Inflationsrate der Eurozone 1,7 Prozent betragen. Zwischen Februar und März stiegen die Preise um 0,7 Prozent. Das sei der gleiche monatliche Anstieg gewesen wie im Vorjahr, so Eurostat.

Höchste Teuerung in Lettland

Die niedrigsten jährlichen Inflationsraten hatten im März Finnland (0,9 Prozent) vor den Niederlanden (1,5), Deutschland (1,7) und Irland (1,9 Prozent). Auch Frankreich und Italien mit je 2,1 Prozent sowie Portugal (2,3 Prozent) hatten in der Eurozone eine geringere Teuerungsrate als Österreich (2,5 Prozent, provisorisch). Von den Nicht-Euroländern verzeichneten auch Schweden, Tschechien, Dänemark, Großbritannien, Slowakei und Zypern einen geringeren Preisauftrieb als Österreich. Die höchste Inflation gab es in Lettland (6,6 Prozent), Estland (4,8 Prozent), Luxemburg (3,5 Prozent) und Spanien (3,4 Prozent).

Die Energiepreise stiegen mit 8,8 Prozent am schnellsten, gefolgt von Wohnung (4,3) sowie Alkohol und Tabak (4,2) und Verkehr (4,1 Prozent). Billiger wurde die Nachrichtenübermittlung (minus 1,6 Prozent). (APA/red)

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