Mindestens 28 Tote bei FARC-Offensive

9. Mai 2005, 16:17
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Militär kann Angriffe nur mit Hilfe der Luftwaffe zurückschlagen

Bogota - Das kolumbianische Militär und linke FARC-Rebellen haben sich am Freitag schwere Kämpfe um Dörfer im Südwesten Kolumbiens geliefert. Seit dem ersten Angriff der marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) auf den Ort Toribio am 14. April seien im Norden der Provinz Cauca mindestens 28 Polizisten, Soldaten und Rebellen sowie ein Zehnjähriger getötet worden, teilte das Militär mit.

Präsident Avlaro Uribe hatte Toribio gleich nach dem ersten Angriff besucht und Hilfe versprochen. Panzerverbänden gelang es nicht, zu dem umkämpften Ort vorzudringen. Die Rebellen hätten die Wege vermint, sagte ein Sprecher. Ein Angriff der Rebellen auf den Nachbarort Jambalo konnte nur mit Hilfe der Luftwaffe zurückgeschlagen werden. (APA/dpa)

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    Eine Frau geht in den Straßen von Toribio an einem beschädigten Gebäude vorbei

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