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"Nicht immer drücken alle, die sich vor einem Aufzug versammeln, auf den Knopf. Umso spannender finde ich, dass es eine unausgesprochene Regelung zu geben scheint, dass derjenige, der gedrückt hat, als erster einsteigen darf - selbst wenn er bei Ankunft des Aufzugs weiter vom Fahrstuhl entfernt steht als andere, später Hinzugekommene. Gerade so, als hätte er sein Revier abgesteckt."
Und Silvio Malterer, der ausgeloste Gewinner der Woche, wunderte sich neben der bekannten Frage, warum sich so viele Leute im Fahrstuhl von völlig unbekannten Zufalls-"Mitreisenden" mit "Auf Wiedersehen" verabschieden, auch über Folgendes:
"Auf der Straße ist es ein Gebot der Höflichkeit, dass zwei Personen, die sich entgegenkommen, BEIDE fifty-fifty ausweichen. Außer einer steht: dann muss derjenige, der in Bewegung ist, den ganzen Ausweich-Job auf sich nehmen. Was z.B. dann zu einem mühsamen Durchschlängeln wird, wenn man auf einen vollen U-Bahnsteig kommt. Durchkommen wäre leichter, wenn Herumstehende auch ein wenig Platz machen würden, aber anscheinend tut man das einfach nicht."
Interessant, finden wir. Also: schicken Sie uns weitere Beispiele von Alltags-Regeln, die in keinem Knigge stehen, denen wir uns aber dennoch ganz selbstverständlich unterwerfen. Je kleiner das geregelte Detail, desto interessanter!
(red)
... oder sind wir zu einem Leben mit Vergehen, Kavaliersdelikten und allerhand Anrüchigkeiten verdammt?
... oder sind die kleinen papierenen Hilfestellungen zwangsläufig missverständlich?
Wo die Wiener U5 so lange bleibt, was Hademar Bankhofer mit Petersilie zu tun hat und das Geheimnis der "Lost Numbers" im Teletext - ein "Dumm(?) gefragt"-Rückblick
... der Titel steht bewusst unter Anführungszeichen, denn unser Gewinner der Woche bezieht sich auf eine regelmäßig wiederkehrende Posting-Variante
Charaktersache oder nicht: Wie aussagekräftig respektive unvereinbar sind die Vorlieben in Sachen Haustier wirklich?
Wir bitten um Beiträge zur jüngst geführten Diskussion, ob sich die Menschheit dem intergalaktischen Publikum zu langweilig präsentiert
... zum Beispiel diese hier - zur wenig abwechslungsreichen Etymologie von Fragewörtern
Oder ist die technologische Entwicklung, die wir nicht mehr kontrollieren können, längst am Laufen?
Nicht auf jede Frage kann es eine Antwort geben - dafür jedoch manchmal tausend
Gegen einen viel verwendeten Kampfbegriff wendet sich unser Gewinner der Woche mit der Frage: Wen sollen wir uns denn zum Vorbild nehmen?
Unser Gewinner der Woche liefert gleich ein konkretes Beispiel mit - ob Sie damit wohl einverstanden sind?
Plaudern Sie aus dem Nähkästchen: Unser Gewinner der Woche fragt nach den originellsten Nicks und was hinter der jeweiligen Namenswahl steckt
Schürfen Sie in Literatur, Geschichte und persönlicher Erfahrung: Gesucht wird ein wahrhaft bleibender Unwert
Erstaunlich: Die Umfrage im Forum kam der Wahrheit nicht einmal annähernd auf die Spur
... und liegt der, wie unser Gewinner der Woche meint, ausgerechnet in unserem hauseigenen Forum?
Entwerfen Sie eine Formel für die ideale Dumme(?) Frage - und diesmal lehnen wir uns im Publikumssessel zurück
Die Katze, das Butterbrot und der freie Fall - ein nicht unbedingt bierernstes Experiment
Worüber möchten Sie ehrlich wirklich absolut auf gar keinen Fall diskutieren?
Unsere Rubrik wagte sich mit dieser Frage zum ersten Mal auf die meta-kommunikative Ebene ...
... oder bleibt dies ganz den (un-)möglichen Antworten vorbehalten?
Oder sind wir schon verblödet? Unsere Blödheitzumutbarkeitsgrenze ist jedenfalls erreicht
Ein Rückblick als kleiner Leitfaden für künftige Einsendungen - aber vielleicht wollen Sie ja auch genau darüber diskutieren
wenn am moped geraucht wird, gibt es wenigstens keine gesundheitlichen schäden (die miteinatmenden betreffend) und keine geruchsbelästigung (abgesehen vom gestank des mopeds). beim autofahren sind schon unfälle passiert (weil zum beispiel die zigarette auf den sitz gefallen ist). hab' so etwas einmal miterlebt (unfall konnte gerade noch vermieden werden).
in österreich darf weiterhin für zigaretten geworben werden (bis zum 31.12.2006), auf plakaten und in kinos. dann ist endgültig schluss. angesichts der tatsache, dass die allermeisten "drogentoten" tabaktote sind (14000), ist das schon erstaunlich. die werbung hätte wohl schon vor jahren eingestellt werden müssen.
memphis: "für richtige männer und solche, die es wieder werden wollen."
oder "rücksichtsvollsten" finde ich die Menschen die bei den alten U-Bahn Stationen, z.B. am Stadtpark, diese schweren Flügeltüren für sich aufmachen aber sie gleich hinter sich zufallen lassen. Der Nachfolgende bricht sich dann entweder beim Tür auffangen die Hand oder kriegt die Tür mit voller Wucht ins Gesicht.
Und wenn man den Leuten dann nachruft "Danke fürs Tür aufhalten!" wird man komisch angeschaut.
sollte vielen leuten zurufen "erst aussteigen lassen!"
wenn möglich, werden diese leute physisch von mir auf diese regel aufmerksam gemacht.
ebenso leute, die ausgerechnet unmittelbar vor/nach
einem eingang anfangen zu überlegen, wohin sie wollen. oder am ende einer rolltreppe. hier kann ich
gar nicht anders, als diese menschen wegzuschubsen.
das ist so ungefähr am nervigsten zu beobachten:
jeden morgen am bahnsteig lassen die gleichen deppen keine gebrechlichen frauen und alte männer etc aussteigen - nein, klar, daß die alten warten müssen, schließlich ist man ja jung und hat keine zeit...
Villeicht etwas off topic, aber seis drum: Was für mich ja eine Höflichkeits- aber auch eine Sicherheitsverletzung ersten Grades ist, wenn Raucher mit der Tschick in der Hand durch z.B. Einkaufszentren latschen. Da muss man echt Angst um das Augenlicht seiner Kinder haben, aber auch in weniger drastischem Ausmaß um die eigene Kleidung. Wer rauchen will, soll's bitte tun, aber dort wo er niemanden stören kann. Dafür gibt's eh die Ascher zuhauf.
praktizierte wohl Tycho Brahe, der für seine Höflichkeit bekanntlich mit dem Leben bezahlte.
Trotz heftigem Urindrang seine Gastgeber beim Bankett des Barons Rosenberg nicht im Stiche lassen wollend, blieb er bei Tische und starb in weiterer Folge an einer Harnvergiftung. Das nenne ich kleinliche Höflichkeit.
fällt das höfische Element und damit die Höflichkeit weg. Sie ist nur ein Zeichen von Schwäche.
Bei einem Vorstellungs-Gespräch sollte man in der Nase bohren und einen fahren lassen. Damit demonstriert man Selbstsicherheit und hat ein gutes Auftreten.
Aber nicht die Stelle !
wenn alle nur halb so höflich wären wie ich. ansonsten gibts ja wohl unter der selbstverleugnung kaum eine obergrenze für sinnvolle höflichkeit.
die japanische höflichkeit, sich rituell der eingeweide zu entledigen, empfinde ich aber als gegenteilig.
Jemand der immer und überall sein Handy abheben muss, um sich sozial eingebunden zu fühlen ist wohl auch in Wirklichkeit zutiefst alleine und vereinsamt - daher vielleicht das Verhalten? ;-)
Ich habe hier in der Firma (meiner Tarnexistenz als Human) eingeführt, dass wenn in einem Gespäch/Meeting jemand das Handy abnimmt er den Anrufenden - egal wer es ist (Ausnahmen gibt's nur bei wichtigen, konservativen, humorlosen Kunden) - namentlich von allen anderen Anwesenden grüßen muss - bisher mit dem Erfolg, dass man Gespräche durchaus auch mal ohne durchs Handy unterbrochen zu werden zu Ende führen kann ...
Privat ist dieses Spielchen sogar ganz lustig. Von mir wurden handyphonisch schon jede Menge mir völlig Unbekannter freundlich gegrüßt!
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