Di Luca verhindert Heimsieg beim Amstel Gold Race

2. November 2005, 16:09
2 Postings

Lokalmatador Boogerd hinter dem Italiener Zweiter - Wrolich und Glomser nicht in der Wertung

Maastricht - Wieder kein Jubel für Oranje in den Niederlanden: Das 40. Amstel Gold Race über 250,7 km hat am Sonntag der Italiener Danilo di Luca vor dem Niederländer Michael Boogerd gewonnen und damit einen Heimsieg beim Rad-Klassiker verhindert. Die Österreicher Peter Wrolich und Gerrit Glomser kamen nicht in die Wertung.

Entscheidung auf der Rampe des Caubergs

Beim achten ProTour-Rennen der Saison hatten sich schon nach 14 km im Nebel vier Fahrer abgesetzt. Ihr maximaler Vorsprung betrug 12:16 Minuten. Vier Kilometer vor dem Ziel war alles wieder zusammen und die Entscheidung fiel an der steilen Rampe des Caubergs. Di Luca, der im Vorjahr bei der Tour de France wegen eines schwebenden Doping-Verfahrens zur unerwünschten Person erklärt worden war, ließ der Konkurrenz keine Chance.

Orange Partymeile

Das Streckenprofil des Amstel Gold Race schien alle existierenden Steigungen im ansonsten topographisch flachen Nachbarland zu beinhalten. 31 Anstiege mit zum Teil heftigen Steigungs-Prozenten waren zu meistern. Der 1.000 Meter lange Cauberg im Ziel musste drei Mal passiert werden. Er war von rund 50.000 Fans gesäumt und zur Partymeile in orange erklärt worden.

Vor dem Start hatten sich am Morgen 32 Fahrer aus vier Teams einer Blut-Kontrolle stellen müssen. Keiner der kontrollierten Profis zeigte Auffälligkeiten, so dass alle die Startberechtigung erhielten. (APA/dpa)

Ergebnisse Amstel Gold Race (251 km): 1. Danilo di Luca (ITA) 6:21:07 Stunden - 2. Michael Boogerd (NED) - 3. Mirko Celestino (ITA) - 4. Davide Rebellin (ITA) - 5. Martin Perdiguero (ESP) - 6. Patrik Sinkewitz (GER) alle gleiche Zeit - Die Österreicher Peter Wrolich und Gerrit Glomser kamen nicht in die Wertung.

Stand ProTour: 1. Tom Boonen (BEL) 112 Punkte - 2. Alessandro Petacchi (ITA) 93 - 3. Di Luca 91 - 4. Oscar Freire Gomez (ESP) 79

  • Zu flink für die Konkurrenz: Danilo Di Luca.

    Zu flink für die Konkurrenz: Danilo Di Luca.

Share if you care.