Telekomverkauf an Inlands-Kernaktionär bis 2006 denkbar

2. Mai 2005, 11:24
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ÖIAG-Heinzel: Sofern österreichischer Kernaktionär bereit ist, zu investieren

Wien - Der Aufsichtsratspräsident der österreichischen Staatsholding ÖIAG, Alfred Heinzel, schließt einen Komplettverkauf der Telekom Austria (TA) in dieser Legislaturperiode weiter nicht aus.

Es bestehe zwar keine unmittelbare Notwendigkeit, die restlichen 25,2 Prozent der Telekom Austria aus ÖIAG-Besitz zu veräußern. "Wenn aber ein österreichischer Kernaktionär bereit ist zu investieren, werden wir darüber nachdenken", betonte Heinzel heute, Donnerstag, am Rande einer ÖIAG-Festveranstaltung in Wien.

Grundsätzlich hält Heinzel eine Beteiligung eines österreichischen Kernaktionärs durchaus für möglich, wie er erklärte.

Die Schwierigkeit, heißt es aus Eigentümerkreisen zur APA, sei zu verhindern, dass dieser Interessent ein Übernahmeangebot für die komplette Telekom Austria legen müsse, denn: 100 Prozent der TA könne sich in Österreich derzeit wohl schwerlich jemand leisten. (APA)

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