Dreimal Österreich im Wettbewerb des Filmfestivals in Nyon

21. April 2005, 14:10
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"Bunica" im Hauptprogramm von "Visions du reel" - "Operation Spring" und "Le mie tre cime" bei den "Regards Neufs"

Nyon - Mit drei Filmen ist Österreich ab Montag beim renommierten Schweizer Dokumentarfilmfestival "Visions du reel" in Nyon (18. bis 24.4.) verteten. Die österreichisch-luxemburgische Koproduktion "Bunica" von Elke Groen und Ina Ivanceanu startet im Hauptwettbewerb. "Operation Spring" von Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber und die italienisch-französisch-österreichisch-finnische Koproduktion "Le mie tre cime" von Andreas Pichler laufen im Erstlings-Wettbewerb "Regards Neufs". Die Preise werden am 24. April verliehen.

"Bunica" erzählt rund um eine eloquente Großmutter vom schwierigen Alltag der Menschen in Rumänien. Die bei der heurigen Diagonale uraufgeführte Doku "Operation Spring" behandelt den gleichnamigen österreichischen Polizei-Großeinsatz gegen Schwarzafrikaner vom Frühjahr 1999 und dessen Folgen. Im Mittelpunkt von "Le mie tre cime" stehen drei Berggipfel in den Dolomiten, die die Grenze zwischen Österreich und Italien markieren.

Retrospektive Philibert

Insgesamt umfasst das Festivalprogramm 143 kurze, mittellange und längere Filme aus 30 Ländern. Eine eigene Sektion ist dem Schweizer Film gewidmet. Zwei Retrospektiven präsentieren das Werk des französischen Filmers Nicolas Philibert (54), der vor zwei Jahren mit "Etre et avoir" bekannt wurde, und des erst 35-jährigen Thailänders Apichatpong Weerasethakul. Eine parallele Ausstellung im Schloss Nyon mit dem Titel "Reprocessing Reality: New Perspectives on Art and the Documentary" ist dem Dialog zwischen Gegenwartskünstlern, Videasten und Filmschaffenden gewidmet. (APA/sda)

  • Bukarester Panorama:      "Bunica"
    foto: visions du reel

    Bukarester Panorama: "Bunica"

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