AMD mit Quartalsverlust

2. Mai 2005, 11:36
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Schwaches Geschäft mit Flash-Memory-Chips reißt Loch in die Bilanz - Börsengang für Spansion anvisiert

Sunnyvale - Der amerikanische Halbleiteranbieter Advanced Micro Devices Inc. (AMD), der Hauptkonkurrent des Branchenführers Intel, hat im ersten Quartal 2005 wegen des schwachen Geschäfts mit so genannten Flash-Memory-Chips rote Zahlen geschrieben.

Es handelt sich dabei um Speicherchips für Handys und andere elektronische Geräte. Dagegen entwickelte sich das Computer-Chip-Geschäft von AMD ausgezeichnet.

AMD kündigte parallel zur Bekanntgabe seiner Geschäftsergebnisse am Donnerstag im kalifornischen Sunnyvale die Registrierung für einen Börsengang der Spansion LLC an. Es handelt sich um das Flash-Memory-Joint-Venture von AMD mit der japanischen Fujitsu.

Neue Sparte

AMD hat auch die Bildung der neuen Sparte Microprocessor Solutions Sector (MSS) bekannt gegeben. Darin sollen sämtliche existierenden Mikroprozessoren-Geschäftsbereiche unter einem Dach zusammengefasst werden.

AMD hat im ersten Quartal 2005 einen leichten Umsatzrückgang von einem Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar (929 Mio. Euro) verbucht. Es gab einen Verlust von 17,4 Mio. Dollar oder vier Cent je Aktie gegenüber einen Gewinn von 45,1 Mio. Dollar oder zwölf Cent je Aktie in der entsprechenden Vorjahreszeit.

Die Mikroprozessoren-Sparte steigerte ihren Umsatz um 31 Prozent auf 750 Mio. Dollar und hatte einen operativen Gewinn von 92 Mio. Dollar.

Der Umsatz der Speicherchip-Sparte fiel hingegen um 29 Prozent auf 447 Mio. Dollar. Sie hatte einen operativen Verlust von 110 Mio. Dollar. Bei den Memory-Chips wirkten sich das Überangebot und der starke Preisdruck negativ aus. (APA)

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