Beko-Tochter schafft 2004 leichten Nettogewinn

2. Mai 2005, 11:36
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Zuwächse im Engineering - Starke Einbußen im Mobilfunkbereich

Wien – Die Wiener Beko Engineering & Informatik AG hat im ersten Jahr ihres Bestehens einen leichten Gewinn erzielt. Das Unternehmen, in dem die an der Frankfurter Börse notierte Wiener Technologie-Beteiligungsgesellschaft Beko Holding AG im Vorjahr ihr operatives Geschäft neu gebündelt hat, wies 2004 einen Umsatz von 46,7 Mio. Euro aus. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug 3,2 Mio. Euro, der Jahresnettogewinn liegt bei 2,5 Mio. Euro.

Ein Großteil des Geschäft der neuen 100-prozentigen Holding-Tochter stammt von der ehemaligen Beko Ing. P. Kotauczek GmbH, deren operatives Geschäft zur Gänze in das neue Unternehmen eingebracht worden ist. Die Beko Ing. P. Kotauczek GmbH hatte 2003 noch 48 Mio. Euro (2003 sogar noch 55,4 Mio. Euro) umgesetzt. EGT und Jahresergebnis dagegen waren im Vorjahr noch negativ gewesen.

Auch Auslandsgeschäft übernommen

Neben dem operativen Geschäft der Ing. P. Kotauczek GmbH hatte die neue Nachfolgegesellschaft im Vorjahr rückwirkend mit 1. Jänner auch die tschechische Beko Engineering spol. sro. (2003: 0,9 Mio. Euro Umsatz und 54.000 EGT-Verlust) vollständig übernommen. Die ungarische Tochter (2 Mio. Euro Umsatz und 0,2 Mio. Euro EGT-Gewinn), an der die Ing. P. Kotauczek GmbH zuvor zu einem Viertel beteiligt war, war im Vorjahr zur Gänze an die Beko Holding übertragen worden.

Wachstumspotenzial in Salzburg und Oberösterreich

Im Software- und IT-Service-Segment Beko Informatik will das Unternehmen heuer vor allem in Salzburg und Oberösterreich wachsen. Erst im Jänner dieses Jahres hat die Beko Informatik ein neues Büro in Linz eröffnet. Gute Wachstumschancen sieht das Unternehmen generell in der öffentlichen Verwaltung und im Bankenbereich. Im Mobilfunk-Sektor hat Beko Informatik – nicht zuletzt wegen des Preiskampfs und der sinkenden Investitionen in dieser Branche – 2004 aber "starke Umsatzeinbußen" hinnehmen müssen.

Zuwächse hat es dagegen laut Unternehmen 2004 bei Beko Engineering und hier vor allem in der technischen Informatik gegeben. Im Teilbereich Planung und Konstruktion sei die Entwicklung im vierten Quartal 2004 wegen Auslastungsproblemen im Bereich Maschinenbau Wien und generell im Bereich Automotiv zwar leicht rückläufig gewesen, im gesamten Jahr sei auch dieser Leistungsbereich erfolgreich gewesen. Durch die starke Nachfrage in diesem Bereich werde sich der positive Aufwärtstrend auch heuer fortsetzen, so Beko. (APA)

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