Österreichisches Kartellgericht genehmigt Lenzing die Tencel-Übernahme

2. Mai 2005, 11:23
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Einigung mit Wettbewerbsbehörden wurde erzielt - Office of Fair Trading hatte zuvor keine Bedenken angemeldet

Wien - Mit Beschluss vom 5.4.2005, der der Lenzing AG am Dienstag zugegangen ist, hat das österreichische Kartellgericht die Übernahme der Unternehmensgruppe Tencel durch die Lenzing AG genehmigt.

Der Genehmigung ist eine Einigung mit den österreichischen Wettbewerbsbehörden vorausgegangen, welche bereits im Februar 2005 erzielt wurde. Wesentlicher Inhalt dieser Einigung sind eine Reihe von Auflagen und Beschränkungen, die den ursprünglich geäußerten wettbewerbsrechtlichen Bedenken Rechnung tragen sollten, derStandard.at berichtete. Gegen die Freigabe des modifizierten Vorhabens haben die Wettbewerbsbehörden keinen Einwand erhoben.

Der abschließenden Integration von Tencel in die Lenzing Gruppe steht damit auch von österreichischer kartellrechtlicher Seite nichts mehr im Wege. Andere internationale Kartellbehörden – namentlich das englische Office of Fair Trading - hatten gegen die Transaktion keine Bedenken angemeldet. (red)

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