Haider fordert 1000 Euro Mindestlohn

2. Mai 2005, 12:18
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Designierter BZÖ-Chef pocht auf Umsetzung des Koalitions­abkommens - Wirtschafts­minister: Sozialpartner am Zug

Wien - Der designierte BZÖ-Chef drängte in einem Interview in der Dienstagausgabe der "Presse" auf die Umsetzung einer diesbezüglichen Vereinbahrung im Koalitionsabkommen. Bis 2006 müsse das "unbedingt" fixiert werden, so Haider.

Bartenstein verweist auf Sozialpartner

Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) will beim Arbeitsmarktgipfel am Mittwoch den 1.000 Euro-Mindestlohn für Handelsangestellte thematisieren. Das kündigte Bartenstein am Dienstag vor dem Ministerrat an. Die Umsetzung liege jedoch bei den Sozialpartnern, betonte der Minister. Er werde das jedenfalls ansprechen.

Für den Handelskollektivvertrag sei man bereits in Richtung 1.000 Euro Mindestlohn und er hoffe, dass das sobald wie möglich umgesetzt wird. Es seien jedoch die Sozialpartner in ihrer KV-Vollmacht am Zug. (APA/har)

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    Der designierte BZÖ-Chef Jörg Haider pocht auf die Einhaltung des Koalitionsübereinkommen.

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