Schweizer Firmen drängen auf den Kapitalmarkt

2. Mai 2005, 12:24
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Antibiotika-Spezialist Arpida will in den kommenden Monaten gelistet sein - Auch ADB und Panalpina haben ein IPO angekündigt

Münchenstein - Die Schweizer Biotechfirma Arpida mit Sitz in Münchenstein plant den Gang an die Schweizer Börse SWX. Das Going-public soll in den nächsten Monaten erfolgen. Dies werde abhängig von den Marktkonditionen geschehen, teilte Arpida am Montag mit. Weitere Informationen zum geplanten Börsengang würden "zu gegebenem Zeitpunkt" veröffentlicht.

Arpida hat sich auf die Entwicklung von Antibiotika spezialisiert, welche gegen multiresistente Bakterien wirken sollen. Ihr Medikament Iclaprim hat die klinische Phase II abgeschlossen und wird nun im Rahmen der letzten Phase III getestet.

Seit 1997 hat Arpida nach eigenen Angaben 141 Mio. Franken (90,9 Mio. Euro) Kapital aufgenommen. Das Unternehmen hat Forschungsstandorte in Münchenstein und in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Es beschäftigt derzeit 72 Mitarbeitende.

Auch ADB drängt auf den Kapitalmarkt

Vergangenen Mittwoch hatte die Genfer Advanced Digital Broadcast Holdings (ADB) angekündigt, sie wolle sich noch in diesem Frühling notieren lassen. Ein genaues Datum gab die Entwicklerin von Produkten wie Set-Top-Boxen oder Software für das digitale Fernsehen nicht bekannt.

Auch der Basler Logistikkonzern Panalpina hat für das laufende Jahr den Börsegang angekündigt. Einen Börseneuling hat es im laufenden Jahr bereits gegeben. Seit 31. März werden die Aktien der von der EMS-Chemie abgespaltenen Exklusivsynthese-Firma Dottikon ES gehandelt. (APA/sda)

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