Arbeitsmarkt: Mangel an Geo- Wissenschaftern

4. Mai 2005, 12:59
posten

TU Wien: Allein im europäischen Raum werde durch Projekte wie Galileo ein kräftiger Ruck durch den Arbeitsmarkt gehen

Bereits Ende letzten Jahres wies die Österreichische Gesellschaft für Vermessung und Geoinformation (VGI) darauf hin, dass Wirtschaft und Forschung mehr junge Geowissenschafter brauchen. Nun machte die Technische Universität Wien, die neben der Grazer TU österreichweit einziger Anbieter der Studienrichtung "Vermessung und Geoinformation" ist, vor kurzem wieder auf den akuten Expertenmangel aufmerksam. Die für 2005 prognostizierten 25 Absolventen seien bei einer stetig ansteigenden Nachfrage bei weitem zu wenige.

Auch gehe man davon aus, dass allein im europäischen Raum, etwa durch Projekte wie Galileo (europäisches GPS-System) mit voraussichtlich 160.000 neuen Stellen ein kräftiger Ruck durch den Arbeitsmarkt gehen werde. Die deutliche Verschiebung vom klassischen Vermessungswesen hin zu neuen Berufsfeldern mache diese jungen Absolventen zu sehr gefragten Experten. (haa/DER STANDARD, Printausgabe, 9./10.4.2005)

Share if you care.