Tirol: Berufsverbot für geschiedene Religionslehrerin

22. März 2006, 16:06
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Auf ein Jahr befristetes bestehendes Berufsverbot wegen neuer Beziehung verlängert - Das Bischöfliche Schulamt spricht von einem "Regelbruch"

Innsbruck - Das Berufsverbot für eine katholische Religionslehrerin sorgt in Osttirol für Diskussionen. Nach dem Bekanntwerden einer neuen Beziehung für die Geschiedene wurde die auf ein Jahr befristete Maßnahme nun auf drei Jahre verlängert.

Wie ORF-Radio-Tirol am Montag berichtete, darf die Pädagogin seit ihrer Scheidung keinen Religionsunterricht mehr halten. Auslöser für das Verbot sei gewesen, dass sich die Frau von ihrem Ehemann getrennt habe. Daraufhin habe das Bischöfliche Schulamt ein einjähriges Berufsverbot ausgesprochen.

Mittlerweile seien aus diesem einen Jahr Berufsverbot drei Jahre geworden. Die geschiedene Religionsprofessorin war in der Zwischenzeit eine neue Beziehung eingegangen. Das Bischöfliche Schulamt habe daraufhin das Berufsverbot ausgedehnt. Grund dafür sei ein Regelbruch. (APA)

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