USB-Stick erkennt Besitzer am Fingerabdruck

21. April 2005, 10:34
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Sony launcht Speicherstick mit Verschlüsselungssoftware

Mit dem neuen "Micro Vault USM-256FP" hat der Elektronikkonzern Sony einen USB-Stick mit Fingerprint Access gelauncht. Der "Micro Vault" erlaubt nur dem Benutzer Zugriff auf die gespeicherten Informationen, dessen Fingerabdruck zuvor über die auf CD-ROM mitgelieferte Software registriert wurde.

Keine Abfrage

Dank dem integrierten Fingerprint-Reader ist die Passwort-Abfrage überflüssig. Zum Sichern muss der Fingerbadruck des Vault-Besitzers in einem einmaligen Vorgang über die Soft- und Hardware identifiziert und abgespeichert werden. Zukünftige System-Anmeldungen sowie der direkte Zugriff auf geschützte Daten verlaufen laut Sony somit schneller und sicherer. Der biometrisch gesicherte USB-Speicher ist laut Hersteller die zurzeit sicherste transportable USB-Speicherlösung. Der "intelligente" Speicher-Stick analysiert die für jeden Menschen einzigartigen Linienmuster des Fingerabdrucks und gestattet nur dem Besitzer Zugriff auf die Daten. Das Kennwort bleibt daher unverwechselbar.

Software zur Datei- und Verzeichnisverschlüsselung

Neben den Sicherheits-Features ist der Stick auch mit einer Software zur Datei- und Verzeichnisverschlüsselung sowie mit Screensaver und Auto-Login-Funktionalität per Fingertipp ausgestattet. Zusätzlich bietet er dem Benutzer den schnellen Zugang zu seinen persönlichen Favoriten im Internet. Dank einer Auto-Passwort-Login-Funktion genügt auch hier der bloße Fingerabdruck des Anwenders. Der Stick besitzt eine Lesegeschwindigkeit von 5,5 MB/Sekunde und einer Schreibgeschwindigkeit von 3,5 MB/Sekunde und ist kompatible zu Windows 2000, ME und XP. In Verbindung zu Macintosh Computern ist der Stick nur als Speichermedium verwendbar. Der "Micro Vault USM-256FP" ist ab Mai verfügbar und geht um 90 Euro über den Ladentisch. (Pte)

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Sony

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