Kernel-Entwicklung muss Source- Verwaltungssystem wechseln

18. April 2005, 13:03
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Kostenlose Variante von Bitkeeper wird eingestellt - Linus Torvalds kündigt Umstieg an

Seit Beginn an umstritten scheint nun die Ära von Bitkeeper als Tool zur Source-Verwaltung des Linux-Kernels endgültig beendet zu sein. Grund dafür ist, dass Hersteller Bitmover angekündigt hat, dass die kostenlose Variante der Software, die bisher für Open Source Projekte zur Verfügung stand, eingestellt wird.

Kritik

Immer wieder war Linus Torvalds für seine Entscheidung zugunsten von Bitkeeper kritisiert worden, es sei falsch sich von nicht freier Software abhängig zu machen, so die KritikerInnen, die aktuellen Ereignisse scheinen ihnen darin recht zu geben. Was folgt ist nun die Suche nach einem Nachfolgesystem, Linus Torvalds hat bereits die offizielle Abkehr von Bitkeeper angekündigt, das zur Zeit auch in zahlreichen Kernel-Subsystems zur Verwaltung des Codes zum Einsatz kommt.

Ersatz

In die nähere Auswahl für einen Nachfolger sind dabei bisher vor allem monotone, arch und bazaar-ng gekommen, das ebenfalls sehr beliebte Subversion eignet sich hingegen selbst nach Aussagen der EntwicklerInnen nicht. Bleibt abzuwarten wie gut es den Kernel-ProgrammiererInnen gelingen wird, auf das neue System umzustellen, oder ob es zu Problemen bei der Migration kommt. (red)

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