Ansichtssache: Gesicht einer vor 1.700 Jahren gestorbenen Alamannin rekonstruiert

18. Mai 2005, 12:34
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foto: heimat- und uhrenmuseum villingen-schwenningen
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Villingen-Schwenningen – In den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung bildete sich aus verschiedenen germanischen Bevölkerungsgruppen allmählich ein neuer Stamm heraus: die Alamannen. Sie besiedelten ein Gebiet, welches das heutige Südwestdeutschland, Teile der Schweiz und Vorarlberg umfasste. Das Heimat- und Uhrenmuseum Villingen-Schwenningen im Schwarzwald widmet diesem Volk eine Ausstellung, die auf mehr als 200 Quadratmetern zahlreiche Fundstücke aus der Region enthält. Das Prunkstück stammt von einer Ausgrabung in Schwenningen aus dem Jahr 1989, als ein unzerstörtes Grab entdeckt wurde, das die Überreste – darunter den Schädel – einer ca 30-jährigen alamannischen Frau enthielt.

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