Nackte Haut: Aufregung um Kampagne, die "nichts zeigt"

11. Mai 2005, 22:42
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Neue Kampagne von Mark & Nevosad für Huber Wäsche erregt die Gemüter - Polarisierung sei Teil des Konzeptes, so die Agentur

Die neue, von der Agentur Mark & Nevosad konzipierte Plakatkampagne für Huber Wäsche "zeigt nicht's – nichts was einengt oder kneift". Die Darstellung des nackten männlichen und weiblichen Körpers soll symbolisieren, dass Huber Wäsche "perfekt und komplett geschnitten und verarbeitet ist, dass man sich so frei und unbeschwert fühlt, als ob man überhaupt keine Unterwäsche tragen würde", heißt es in einer Aussendung.

Bürgermeister ließ Plakat entfernen

Die Plakat-Sujets von Mark & Nevosad erregten bereits heftige öffentlichen Diskussionen. Aufgrund von Bürgerprotesten veranlasste Werner Huber, Bürgermeister von Götzis (Vorarlberg), die Entfernung des Plakats.

Polarisierung sei Teil des Kreativkonzeptes

"Dass die impactstarke Kampagne polarisieren würde, war Teil des Kreativkonzeptes", so Ursula Mark Art Directorin der Kampagne. "Die Sujets sind die konsequente Dramatisierung des Tragekomforts der Huber Wäsche – und Werbung muss nun mal auffallen!", so die Agentur zu den medialen Diskussionen. Die Plakatkampagne läuft seit Anfang April und wird mit vier Hörfunksujets unterstützt. (red)

Credits

CD/Konzept: John Mark | AD: Ursula Mark | Fotoart: Friedrun West | Text HF: Tino Schulter.

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