Annan besorgt über Streit um Rechtmäßigkeit der Wahl

24. Mai 2005, 10:52
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"Eindruck der Benachteiligung" der Opposition

New York - Nach dem Wahlsieg der Regierung in Simbabwe hat sich UNO-Generalsekretär Kofi Annan besorgt über den Streit um die Rechtmäßigkeit der Abstimmung geäußert. Der Verlauf der Abstimmung habe den von den Oppositionsparteien empfundenen "Eindruck der Benachteiligung" nicht ausräumen können, teilte Annans Sprecher, Fred Eckhard, am Montagabend in New York mit. Den Vorwürfen der simbabwischen Opposition und vieler Beobachter, massive Einschüchterung und die Manipulation von Wählerlisten hätten die Wahl verfälscht, schloss sich Annan allerdings nicht an.

Die offiziellen Wahlbeobachter, die überwiegend aus afrikanischen Staaten stammten, hatten die Abstimmung als frei und fair bezeichnet. Die Partei des langjährigen Präsidenten Robert Mugabe errang nach offiziellen Angaben eine Zwei-Drittel-Mehrheit, sie konnte ihr Ergebnis gegenüber der vergangenen Parlamentswahl damit deutlich verbessern. (APA/AP)

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