Sicherheit spielt zentrale Rolle

11. April 2005, 10:45
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Windows Server 2003 Service Pack 1 - Update für Microsoft-Server bringt geänderte Funktionalitäten

Sicherheit hat bei Microsoft seit dem Ausbruch des Blaster-Wurms hohe Priorität. Auch das jetzt für den Windows Server 2003 veröffentlichte Service Pack 1 (SP1) ist der Trustworthy Computing Initiative des Unternehmens verpflichtet und verbessert, so Microsoft in seinen Aussendungen, die Sicherheit des Systems durch neue Funktionen und Einstellungen. Das SP1 ist in mehreren Varianten für 32-Bit- und 64-Bit Systeme erhältlich, Microsoft empfiehlt die Installation über das Windows Update.

Verschlüsselung

Neben einer Sammlung aller bisher erschienenen Updates für den Windows Server bietet das SP1 auch Verschlüsselung für die Kommunikation mit den Share Point Services (WebDAV) und sicherheitsrelevante Einschränkungen für Internet Explorer und Outlook Express. Weiters bringt das SP1 dem Server einige Features, die man auch schon vom Service Pack 2 für Windows XP kennt. Dazu gehören unter anderem die verbesserte Absicherung der RPC und DCOM Schnittstellen, Unterstützung für CPUs mit "no execute" (NX) Funktion, damit sich Viren und Würmer nicht mehr so einfach verbreiten können sowie die Windows Firewall.

Blockade

Um den Server auch im Zeitraum zwischen dem Aufsetzen und der Installation der Updates zu schützen, blockiert die neue "Post-Setup Security Updates" (PSSU) Funktion alle eingehenden Verbindungen, bis die Sicherheitsupdates komplett installiert sind. Über den ebenfalls neuen "Security Configuration Wizard" (SCW) lässt sich der Server rollenbasiert absichern. Der Assistent fragt den Nutzer nach den Funktionen, die der Server erfüllen soll, dementsprechend wird dieser dann abgesichert, um die "Angriffsfläche" möglichst zu verkleinern.

Mehr daraus machen

Waren Service Packs historisch immer nur ein Mechanismus, um eine Sammlung von Updates zu verteilen, die das System sicherer, stabiler oder kompatibler machen, so macht Microsoft nun mehr daraus. Der Softwareriese aus Redmond weist in seinen Unterlagen deutlich darauf hin, dass beim SP1 für den Windows Server 2003 auch neue Funktionalitäten hinzukommen bzw. bestehende modifiziert werden, um größtmögliche Sicherheit auf dem System zu erreichen.(APA)

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