Kindergrab aus der Jungsteinzeit in Deutschland entdeckt

    9. November 2017, 16:59
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    Die rund 7.000 Jahre alten Überreste wurden auf dem Gebiet einer jungsteinzeitlichen Siedlung im heutigen Ebsdorfergrund gefunden

    Wiesbaden – Archäologen haben in Hessen ein rund 7.000 Jahre altes Grab eines Kindes entdeckt. Das Kind sei in einer Körperhaltung bestattet worden, als würde es schlafen, berichtete das zuständige Landesamt für Denkmalpflege. In der unmittelbaren Umgebung wurden weitere menschliche Überreste gefunden – sie stammen von einem Erwachsenen.

    Die Fundstelle liegt auf dem Gebiet einer jungsteinzeitlichen Siedlung im heutigen Ebsdorfergrund (Kreis Marburg-Biedenkopf). Diese wird der sogenannten Bandkeramischen Kultur (etwa 5500 bis 4900 vor unserer Zeitrechnung) zugeordnet. Dort seien bereits 23 Grundrisse von Langhäusern sowie Keramikscherben, Tierknochen, Mahlsteine oder Steinwerkzeuge gefunden worden. (APA, 9.11.2017)

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