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    Arbeit 4.0: Führungskräfte machen Unternehmen zukunftsfit

    9. November 2017, 15:26

    Ob Unternehmen trotz steigendem Kostendruck in den nächsten Jahren erfolgreich expandieren, hängt auch von der Führungskultur ab.

    Wie sieht unser zukünftiges Arbeitsleben vor dem Hintergrund der Möglichkeiten aus, die die Digitalisierung bietet? Und welche Prioritäten müssen Führungskräfte setzen, um ihr Unternehmen für die Herausforderungen der kommenden Jahre zu wappnen? Fragen wie diesen geht der aktuelle HR-Report nach, der die Diskussion um "Arbeit 4.0" aufgreift.

    Obwohl die Digitalisierung heute bereits mit 63 Prozent eine große beziehungsweise sehr große Rolle für die teilnehmenden Unternehmen spielt und in den nächsten fünf Jahren noch einmal deutlich an Bedeutung gewinnen wird, zeigt der HR-Report – eine jährlich durchgeführte Studienreihe von Hays und des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE – dass die Organisationen in kultureller Hinsicht noch nicht ausreichend auf die digitale Transformation vorbereitet sind. Neue Kompetenzen seitens der Führungskräfte sind erforderlich, um die sehr individuellen Herausforderungen zu managen, die sich im Zusammenhang mit flexiblen Arbeitszeiten, Arbeitsorten und Arbeitsabläufen ergeben. Die zunehmende Komplexität in der Zusammenarbeit, aber auch die Anpassung der Führungskultur an flexible Arbeitsmodelle und die Entwicklung ganz neuer Formen der Kooperation und Vernetzung stehen im Mittelpunkt der Überlegungen.

    Erstmals wurden bei den deutschen Befragten die Dauerbrenner der vergangenen Jahre – etwa Mitarbeiterbindung ans Unternehmen oder Führungsausbau im Unternehmen – von Themen wie Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen (39 Prozent) und Vorbereitung der Mitarbeiter auf die digitale Transformation (34 Prozent) überholt. Die Studienteilnehmer aus Österreich messen die mit Abstand höchste Bedeutung (mit mehr als 53 Prozent) hingegen der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur bei, die in Deutschland erst auf Platz drei folgt (32 Prozent). Sowohl für die Führungskräfte aus den Fachabteilungen als auch für Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung hat ein Thema eine besonders hohe Bedeutung, wie die Studienergebnisse zum diesjährigen Schwerpunktthema "Kompetenzen für eine digitale Welt" zeigen: die Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen.

    Mentale Stärke für Erfolg in der Arbeitswelt 4.0

    Die Digitalisierung, die alle Arbeitsbereiche und Branchen durchdringt, ist kein IT-Thema allein, gerade Soft Skills sind seitens aller Beteiligten gefragt. Empathie beispielsweise bleibt auch in einer digitalisierten Welt wichtigste Voraussetzung für das tägliche Tun, wie Personalexperten betonen. Für die Mitarbeiter bedeutet das, Bereitschaft zu zeigen, sich auf Veränderungen einzulassen, und die Fähigkeit mitzubringen, mit komplexen Sachverhalten, aber auch mit Risiken und Unsicherheiten umzugehen. "Ständiges Lernen ist für das persönliche Vorankommen unerlässlich", betont Mark Frost, Geschäftsführer des Personaldienstleisters Hays in Österreich, der auf einen großen Pool an Kandidaten zurückgreifen kann, die mitbringen, was die Arbeitswelt 4.0 verlangt. "Der Wissensarbeiter wird zukünftig seine Kompetenzen verlagern müssen: Weniger die fachliche Expertise, sondern vielmehr ganzheitliches, konzeptionelles Denken sowie mentale und soziale Kompetenzen werden seinen Erfolg ausmachen." In der mentalen Stärkung des Einzelnen sehen die Befragten übrigens die größte Herausforderung – noch vor der Vermittlung neuer Lerntechniken für den Kompetenzerwerb.

    Erfolgreiche Führungskräfte, die den Herausforderungen der neuen Arbeitswelt 4.0 gewachsen sind, finden Sie hier.

    • Neue Kompetenzen seitens der Führungskräfte sind heute erforderlich.
      foto: 123rf/rido

      Neue Kompetenzen seitens der Führungskräfte sind heute erforderlich.

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