Österreich bei Währungsreserven nicht unter Top-100-Nationen

8. November 2017, 18:45
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Beim Verhältnis der Währungsreserven zur Wirtschaftsleistung stehen westliche Industriestaaten nicht gut da – außer die Schweiz

Wien – Überraschendes fördert eine Erhebung des Finanzdienstleisters Vexcash zutage: Setzt man die Währungsreserven eines Landes in ein Verhältnis zu seiner Wirtschaftsleistung, so finden sich die zwei Staaten mit den absolut höchsten Reserven – China und Japan – nicht unter den Topplatzierten. Der Platz an der Sonne geht nämlich an Hongkong, dessen finanzielles Familiensilber das BIP um ein Fünftel übersteigt. Dahinter folgen der Libanon und die Schweiz, die es ebenfalls auf Quoten von mehr als 100 Prozent bringen.

grafik: der standard

Weniger gut schneiden westliche Industriestaaten ab: Italien, Österreich und Deutschland sind nicht unter den besten 100 Nationen dieser Welt zu finden. Die heimischen Währungsreserven liegen nämlich bloß bei sechs Prozent der Wirtschaftsleistung, was nur für Rang 106 reicht. Mit Platz 129 von 142 untersuchten Nationen noch schlechter sind die USA gereiht, wo die Währungsreserven bloß zwei Prozent des BIP erreichen. Im Durchschnitt weisen alle untersuchten Staaten eine Quote von 23 Prozent auf. (aha, 9.11.2017)

Alle Ergebnisse im Überblick

  • Im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung sind Österreichs Währungsreserven stark unterdurchschnittlich.
    foto: apa/günter granitzer

    Im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung sind Österreichs Währungsreserven stark unterdurchschnittlich.

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