Das beste Stück ... nachgefragt bei Robert Punkenhofer

    Kolumne13. November 2017, 13:55
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    Michael Hausenblas fragt Robert Punkenhofer von der Vienna Art Week, warum es gerade dieser Bleistift sein muss

    "Geradeheraus gesagt: Ich liebe diesen Druckminenbleistift. Habe ich ihn nicht dabei oder geht mir die Mine aus, und ich muss zu irgendeinem Kuli greifen, macht mich das ganz nervös. Ich bin in organisatorischen Dingen noch immer ein sehr analoger Mensch, da ist mir dieser Stift von Lamy – das Design stammt übrigens von der Designtruppe Eoos – seit gut 20 Jahren ein treuer Begleiter.

    Ich führe ganz altmodisch einen Kalender mit Planfunktion. In diesem notiere ich alle meine Termine, Ideen, Gedanken, Visionen, To-do-Listen etc. Ich mag einfach die Haptik dieser Organisationsform, ich kann etwas ausradieren, zeichnen, etwas genussvoll abhaken.

    All das will ich mir digital nicht wirklich vorstellen. Ich mag auch die Form, die die Designer dem Stift gegeben haben. Auf der einen Seite ist er sehr minimalistisch, aber die Schlitze auf der Seite verleihen ihm einen emotionalen Touch. Und ein Stück Österreich ist er auch." (Michael Hausenblas, RONDO, 13.11.2017)

    Robert Punkenhofer ist unter anderem künstlerischer Leiter der Vienna Art Week, die heuer vom 13. bis 19. November an verschiedenen Locations in Wien stattfindet.

    • Robert Punkenhofer: "Dieser Stift von Lamy ist mir seit gut 20 Jahren ein treuer Begleiter."
      foto: nathan murrell

      Robert Punkenhofer: "Dieser Stift von Lamy ist mir seit gut 20 Jahren ein treuer Begleiter."

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