Medienkonzern Fox führte Übernahmegespräche mit Disney

7. November 2017, 09:05
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Fox sieht sich durch Amazon und Netflix bedroht. Die Verhandlungen seien vorerst an den Preisvorstellungen gescheitert

Burbank – Der Film- und Fernsehgigant Twenty-First Century Fox hat ein Zusammengehen mit dem Medienkonzern Disney geplant. Ziel war, einen Großteil von Fox an Disney zu verkaufen, berichtete der Sender CNBC am Montag.

Demnach sind die Fox-Manager überzeugt, dass das Unternehmen allein nicht so stark wachsen kann, um Branchengrößen wie Amazon und Netflix Paroli bieten zu können. Im Moment gebe es zwar keine Gespräche, Firmenvertreter hätten aber in den vergangenen Wochen miteinander verhandelt.

Die Verhandlungen seien in einem sehr frühen Stadium an den Preisvorstellungen und anderen Schlüsselfaktoren gescheitert, zitierte das "Wall Street Journal" einen Insider. Disney gab zunächst keine Stellungnahme ab, Fox war nicht erreichbar.

Laut CNBC war nicht geplant, dass Disney Fox komplett übernimmt, weil der Konzern nach US-Regeln nicht zwei Sendernetze besitzen darf. Deswegen waren die Sportsender von Fox, der Nachrichtenkanal Fox News und die Regionalsender nicht Teil der Verhandlungen. Disney sollte von Fox das gleichnamige Hollywood-Studio, die Fernsehproduktion, internationale Töchter sowie den Unterhaltungskanal FX und den Reportagesender National Geographic kaufen. (APA, Reuters, red, 6.11.2017)

  • Fox bezweifelt offenbar, allein so stark wachsen zu können, dass man Amazon und Netflix Paroli bieten kann.
    foto: reuters/lucy nicholson

    Fox bezweifelt offenbar, allein so stark wachsen zu können, dass man Amazon und Netflix Paroli bieten kann.

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