Erstes Training unter Foda, Alaba fällt verletzt aus

    6. November 2017, 19:29
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    Muskelverletzung im linken Oberschenkel – Neo-Teamchef trotz Ausfällen für Uruguay-Match zuversichtlich

    Marbella – Franco Foda hat die ÖFB-Spieler am Montagabend in Marbella zum ersten Training unter seiner Leitung gebeten. David Alaba hat sich im Spiel gegen Borussia Dortmund eine Muskelverletzung im linken hinteren Oberschenkel zugezogen und steht dem Team für den Test gegen Uruguay am 14. November in Wien nicht zur Verfügung.

    Vor dem ersten Training gab es bereits Gespräche mit den Kickern, in denen es auch, aber nicht nur um das Testspiel ging. "Wir wollen dieses Match gewinnen und den Spielern unsere Spielidee vermitteln. Wichtig ist aber auch, dass wir uns kennenlernen, und der Spaß darf auch nicht zu kurz kommen", sagte Foda.

    Der 51-Jährige musste zuletzt einige Absagen hinnehmen – am Sonntag erklärte Martin Harnik seinen Teamrücktritt. Trotz der Ausfälle hält Foda große Stücke auf die aktuelle Auswahl. "Die Spieler, die hier sind, haben mein absolutes Vertrauen. Ich glaube auch, dass wir mit ihnen eine gute Leistung gegen Uruguay bringen werden."

    Ulmer trotz Verletzung dabei

    Das erste Training absolvierte Foda mit 21 Spielern. Andreas Ulmer ist trotz seiner gegen St. Pölten erlittenen Verletzung dabei, kam aber ebenso mit Verspätung nach Marbella wie der für Alaba nachnominierte Stefan Schwab. Kapitän Julian Baumgartlinger absolvierte eine Regenerationseinheit außerhalb des Platzes.

    Für Foda beginnt nun die Umstellung von Klub- auf Nationalteamcoach. "Man hat als Trainer weniger Zeit, aber auf der anderen Seite auch die besten Spieler des Landes zur Verfügung. Von daher sehe ich kein Problem." Er schwärmte nicht nur von seinen Kickern, sondern auch von den Gegebenheiten in Marbella. "Die Rahmenbedingungen sind optimal. Das Wetter, das Hotel, der Trainingsplatz, alles ist perfekt", sagte Foda bei 20 Grad und Sonnenschein.

    Beim ersten Training wurde Foda, beobachtet vom neuen ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel, von seinen Grazer Assistenten Imre Szabics und Thomas Kristl unterstützt. Letzterer reist am Mittwoch wieder zurück nach Graz. Mit dabei war auch Florin Kainz, der unter Foda als 17-Jähriger sein Profidebüt für Sturm gegeben hatte. "Er hat mich damals ins kalte Wasser geworfen", sagte der Legionär von Werder Bremen.

    Arnautovic: "Er ist ein Trainer mit Qualität"

    Kainz hat gute Erinnerungen an Foda: "Ich freue mich, dass er diesen Job bekommen hat. Er hat sich das auf jeden Fall verdient, weil er super Arbeit bei Sturm geleistet hat. Er kann gut mit Jungen umgehen, ist ein akribischer Arbeiter und ein sehr variabler Trainer."

    Noch keine Erfahrungen mit Foda hatte Marko Arnautovic. Nach dem ersten Kennenlernen berichtete der England-Legionär von einem "sehr guten Treffen. Aber wichtig ist nicht, was wir reden, sondern was wir auf dem Platz zeigen." Arnautovic: "Er ist ein Trainer mit Qualität. Ich habe nur Gutes von ihm gehört." (APA, 6.11.2017)

    • David Alaba muss pausieren.
      foto: apa/georg hochmuth

      David Alaba muss pausieren.

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