Auch nach Nouri: Werder Bremens Krise hält an

3. November 2017, 22:55
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Das Debüt von Werder-Interimstrainer Kohfeldt wäre beinahe geglückt, ein spätes Tor besiegelt den Sieg von Eintracht Frankfurt

Frankfurt – Für Werder Bremen ist das Freitagspiel der deutschen Fußball-Bundesliga erneut ein Rückschlag gewesen. Zwar traf der Finne Niklas Moisander (25.) bei Eintracht Frankfurt zum ersten Mal für die Bremer seit 508 torlosen Minuten, doch unterlag das Team beim Trainerdebüt von Florian Kohfeldt noch mit 1:2. Den Siegtreffer der Gastgeber erzielte der Franzose Sebastien Haller in der 89. Minute.

Der Kroate Ante Rebic hatte die Eintracht nach 17 Minuten mit einem Traumtor von der linken Strafraumecke in Führung gebracht. Bremens Kapitän Zlatko Junuzovic spielte durch, sein Landsmann Florian Kainz wurde in der 67. Minute eingewechselt. Die beiden Österreicher konnten dem Spiel aber keine Wendung geben.

Junuzovic ohne Erfolg

Junuzovic vergab in der 40. Minute eine von zahlreichen guten Möglichkeiten der Gäste. Saisonübergreifend hat Werder 14 Partien in Folge nicht mehr gewonnen, was ein Negativrekord für den Verein ist.

Während Frankfurt, das sich vom zehnten auf den fünften Platz verbesserte, in den jüngsten fünf Partien nicht verloren und elf Punkte geholt hat, bleibt der Tabellen-17. Werder auf fünf Zählern sitzen.

Die Werder-Führung will nun in der zweiwöchigen Länderspielpause entscheiden, ob ein erfahrener Cheftrainer wie Bruno Labbadia oder Rene Weiler verpflichtet oder der 35-jährige Kohfeldt trotz dieser Niederlage von der Interims- zur Dauerlösung befördert wird. (APA, 3.11.2017)

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    foto: reuters/kai pfaffenbach
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