Leichen von 23 Migranten im Mittelmeer geborgen

    3. November 2017, 21:02
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    Schlauchboot gesunken, 64 Menschen gerettet

    Rom – Im zentralen Mittelmeer sind am Freitag die Leichen von 23 Migranten geborgen worden. Sie befanden sich an Bord eines Schlauchbootes, das auf dem Weg nach Italien gesunken ist, berichteten italienische Medien. 64 Menschen, die sich an Bord des Schlauchbootes befanden, wurden gerettet.

    Die Überlebenden wurden an Bord eines Schiffes genommen, das im Rahmen der EU-Mission Sophia im Mittelmeer im Einsatz ist, teilte die italienische Küstenwache mit. 764 Migranten werden indes demnächst im Hafen der süditalienischen Stadt Reggio Calabria eintreffen. Auch acht Leichen wurden von dem Schiff transportiert.

    588 an Bord von Rettungsschiff

    In der süditalienischen Hafenstadt Vibo Valentia (Region Kalabrien) traf am Freitagvormittag indes das Schiff "Aquarius" der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" mit 588 Migranten an Bord ein. Diese waren in den vergangenen Tagen vor der libyschen Küste gerettet worden. Weitere 18 algerische Migranten erreichten Sardinien. (APA, 3.11.2017)

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