Eurowings: Auf 400 Pilotenstellen kommen 1.100 Bewerber

31. Oktober 2017, 18:04
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Eurowings-Chef Jahn: Kolportierte Gehaltseinbußen von 40 Prozent "völliger Quatsch"

Wien/Frankfurt/Schwechat – Die Lufthansa-Tochter Eurowings wehrt sich gegen anonyme Vorwürfe, ein schlechter Arbeitgeber für die arbeitssuchenden Air-Berlin-Piloten zu sein. Sie verweist auf das große Interesse an einem Job bei der Fluglinie. "Auf 400 Pilotenstellen kommen inzwischen 1.100 Bewerbungen, davon sind 300 von Air Berlin Mitarbeitern", so Eurowings Europe-Chef Robert Jahn.

Und auch bei den Flugbegleitern sei der Andrang groß. "Auf die 800 ausgeschriebenen Jobs liegen uns bereits 1.400 Bewerbungen vor, hiervon stammen 450 von Air Berlin. Die Bewerberzahlen steigen jeden Tag mehr an, bislang haben wir mehr als 400 Air Berlinern eine Einstellungszusage gegeben", betonte Jahn.

"Völliger Quatsch"

Das die Piloten um 40 Prozent weniger als bei Air Berlin verdienen würden, wie kolportiert wurde, ist für Jahn "völliger Quatsch". "Ein Copilot verdient bei uns nach fünf Jahren mehr als 100.000 Euro und ein Kapitän kommt auf bis zu 160.000 Euro. So ergeben sich im Schnitt acht bis zehn Prozent Differenz", rechnete Jahn vor.

Hintergrund für den Ärger des Eurowings-Managers ist ein anonymer Brief angeblicher Eurowings-Mitarbeiter, der massive Vorwürfe enthält. Unter anderem soll es gravierendes Lohndumping geben, was Jahn vehement bestreitet. "Dieses Schreiben enthält falsche Behauptungen und ist in hohem Maße geschäftsschädigend", beklagt Jahn. (APA, 31.10.2017)

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