Steinmetzbetrieb Bamberger erneut insolvent

30. Oktober 2017, 10:50
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Die schlechte Auftragslage in Österreich soll Mitgrund für die Pleite gewesen sein. 33 Mitarbeiter sind betroffen

Traiskirchen – Die Franz Bamberger Ges.m.b.H. aus Traiskirchen ist insolvent. Der Steinmetzbetrieb hat – wie bereits im Februar 2016 – beim Landesgericht Wiener Neustadt ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Die Passiva belaufen sich laut KSV1870 auf 7,6 Millionen Euro. Betroffen sind 33 Dienstnehmer und über 200 Gläubiger.

Bereinigt um die Aus- und Absonderungsrechte betragen die Passiva 3,5 Millionen Euro, erläuterte der Gläubigerschutzverband. Die Aktiva wurden mit 4,6 Millionen Euro (zu Verkehrswerten) beziffert.

Gespräche mit Investor

Der Sanierungsplan mit einer 20 Prozent-Quote binnen zwei Jahren ab Annahme soll aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanziert werden. Darüber hinaus wolle man Gespräche mit einem Investor führen, um etwaige Fehlbeträge abzusichern.

Der Betrieb führt Kunst- und Natursteinarbeiten für den Bau im In- und Ausland sowie Restaurierungen durch. Laut Aussendung vom Montag liegen die Insolvenzursachen hauptsächlich in der derzeit generellen schlechten Auftragslage in Österreich sowie teils erheblichen Verzögerungen bei diversen Auslandsgeschäften. 2016 hatten die Gläubiger einen Sanierungsplan mit einer Quote von 25 Prozent angenommen, der nicht mehr zur Gänze erfüllt werden konnte. Daher seien Altforderungen teilweise offen. (APA, 30.10.2017)

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