Gregoritsch-Doppelpack bei 3:0 in Bremen

29. Oktober 2017, 17:59
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ÖFB-Stürmer erzielte in jüngsten drei Ligaspielen für Augsburg vier Treffer – Umstrittener Ausschluss bei Stuttgart vs. Freiburg

Bremen – ÖFB-Teamstürmer Michael Gregoritsch ist in der deutschen Bundesliga weiter in Torlaune. Beim 3:0-Sieg des FC Augsburg am Sonntag bei Werder Bremen traf der 23-Jährige doppelt (40., 61.). In den vergangenen drei Ligaspielen hat Gregoritsch damit vier Tore erzielt. Es ist seine erste drei Partien andauernde Torserie in Deutschland.

Mit fünf Ligatreffern ist Gregoritsch nun gemeinsam mit dem Isländer Alfred Finnbogason Augsburgs bester Saisontorschütze. Der Grazer stellte nach einer Flanke von Philipp Max auf 1:0, nach Seitenwechsel besorgte er aus einem Konter den Endstand. Dazwischen hatte auch Finnbogason per Elfmeter getroffen (45.+2). Augsburg schob sich auf Tabellenplatz neun.

Bremen dürfte Gregoritsch besonders liegen. Gegen Werder erzielte er in fünf Ligaspielen seiner Karriere bereits sechs Treffer. "Ich weiß nicht, woran es liegt. Aber es macht Spaß und tut gut", erklärte er auf Sky. "Ich bin froh, dass ich der Mannschaft geholfen habe." ÖFB-Teamkollege Kevin Danso spielte in der Innenverteidigung durch, Martin Hinteregger fehlte nach seiner Sprunggelenksoperation.

Bremen nach elf Runden sieglos

Bremen ist nach elf Runden weiter sieglos, zwei Punkte fehlen dem Vorletzten auf den Relegationsplatz, der Vorsprung auf Schlusslicht Köln beträgt drei Punkte. Trainer Alexander Nouri gerät zunehmend in Bedrängnis, Kapitän Zlatko Junuzovic kritisierte die schwache Vorstellung.

"Nach so vielen Jahren Abstiegskampf sollte das schon jeder realisieren, in welcher Situation wir stecken", sagte Junuzovic. "Dass uns da keiner rausreißen wird außer wir selbst, spricht auch für sich." Junuzovic spielte im offensiven Mittelfeld durch, Florian Kainz wurde zur Pause eingewechselt.

Wirbel um frühen Ausschluss bei Stuttgart – Freiburg

Im Abendspiel setzte sich der VfB Stuttgart im Südwestderby klar gegen Freiburg durch. Allerdings wurde die Partie früh durch eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters beeinflusst, der erst nach Hinweis des Videoschiedsrichters auf Handspiel und Torraub entschied und den Freiburger Verteidiger Caglar Söyüncü in der 12. Minute ausschloss.

Danach kam Stuttgart zu einem ungefährdeten 3:0. Daniel Ginczek (38.), Benjamin Pavard (45.) und Simon Terrode (82.) trafen für den VfB. (APA, red, 29.10.2017)

  • Gregerl junior hat einen Lauf.
    foto: imago/team2

    Gregerl junior hat einen Lauf.

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