Frankreich erhöht Steuer auf Softdrinks und Tabak

    27. Oktober 2017, 13:42
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    Die Regierung will durch die Maßnahme Übergewicht bei Kindern senken

    Paris – Zuckerhaltige Getränke und Zigaretten werden in Frankreich teurer: Die Nationalversammlung in Paris stimmte in der Nacht zu Freitag mit breiter Mehrheit einer Steuererhöhung zu. Mit der schrittweisen Erhöhung der "Softdrink-Steuer" will die Regierung das Risiko von Übergewicht und Diabetes bei Kindern senken.

    Die Steuer auf zuckerhaltige Getränke wird in Frankreich bereits seit 2013 erhoben. Künftig wird die Abgabe bereits ab einem Gramm Zucker auf 100 Milliliter Getränk fällig. Für die Hersteller lohne sich deshalb eine Senkung des Zuckeranteils "schon um ein Gramm", sagte der zuständige Berichterstatter Olivier Véran.

    Zehn Euro für Zigaretten

    Der Preis für eine Packung Zigaretten soll laut dem Beschluss ab dem kommenden Frühjahr bis 2020 schrittweise auf zehn Euro steigen. Gesundheitsministerin Agnds Buzyn sprach von einem wichtigen Anreiz im Kampf gegen die Tabaksucht. (APA, 27.10.2017)

    • Zigaretten sollen in Frankreich künftig zehn Euro kosten.
      foto: apa/yasser al-zayyat

      Zigaretten sollen in Frankreich künftig zehn Euro kosten.

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