US-Seglerinnen nach monatelanger Irrfahrt auf Pazifik gerettet

27. Oktober 2017, 06:44
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Motor war schon im Mai ausgefallen

Washington – Zwei US-Seglerinnen und ihre beiden Hunde sind nach einer monatelangen Odyssee auf dem Pazifischen Ozean gerettet worden. Sowohl die beiden Seglerinnen als auch ihre tierischen Begleiter seien wohlauf, teilte die US-Marine am Donnerstag mit. Sie waren bereits im Frühling vom US-Staat Hawaii aus Richtung Tahiti gestartet. Gerettet wurden sie schließlich rund 1.450 Kilometer südöstlich von Japan.

Der Motor ihres Segelbootes war bereits Ende Mai ausgefallen, wie die US-Marine weiter mitteilte. Dennoch seien die beiden Seglerinnen davon ausgegangen, ihr Ziel im Südpazifik mithilfe des Windes weiter erreichen zu können. Nachdem sie jedoch auch zwei Monate nach ihrer ursprünglich geplanten Ankunft noch immer nicht in Tahiti waren, hätten sie schließlich begonnen, Notrufe abzusetzen.

Von taiwanesischem Fischerboot gerettet

Die Hilferufe blieben allerdings lange Zeit ungehört, weil das Segelboot zu weit von anderen Schiffen entfernt war. Erst am Dienstag entdeckte ein taiwanisches Fischerboot die Besatzung und informierte die US-Behörden. Der US-Marine zufolge schienen sowohl die Seglerinnen als auch die Hunde bei ihrer Rettung in guter körperlicher Verfassung. Sie überlebten demnach dank ihrer Meerwasserfilter und eines Jahresvorrats an Haferflocken, Nudeln und Reis. (APA, 27.10.2017)

  • Eine der Seglerinnen, Jennifer Appel, wird nach ihrer Rettung von der US-Navy in Empfang genommen.
    foto: ap

    Eine der Seglerinnen, Jennifer Appel, wird nach ihrer Rettung von der US-Navy in Empfang genommen.

  • Auch zwei Hunde hatten die Frauen dabei. Sie wurden ebenfalls gerettet.
    foto: ap

    Auch zwei Hunde hatten die Frauen dabei. Sie wurden ebenfalls gerettet.

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