Graz: Zwei Jahre Haft für mutmaßlichen Jihadisten

24. Oktober 2017, 16:32
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18-Jähriger soll im Gefängnis IS-Propaganda betrieben haben – Urteil nicht rechtskräftig

Graz – Im Grazer Straflandesgericht ist am Dienstagnachmittag ein 18-jähriger Syrer zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Ihm wurde vorgeworfen, im Gefängnis Propaganda für die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) betrieben zu haben. Der Angeklagte, der Mitglied der Scharia-Polizei in seiner Heimat gewesen ist, bekannte sich nicht schuldig.

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Aktuell in Österreich berichtete in Bild und Ton vom Prozess.

Nachdem zahlreiche Zeugen gehört worden waren, befanden die Schöffen den Angeklagten für schuldig des Verbrechens der terroristischen Organisation und der kriminellen Vereinigung. Er war wegen dieses Delikts bereits im Vorjahr zu drei Jahren Haft verurteilt worden, soll aber im Gefängnis wieder versucht haben, IS-Gedankengut zu verbreiten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (APA, 24.10.2017)

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