Gedopte Hunde: US-Schlittenführer soll Tieren Tramadol verabreicht haben

    24. Oktober 2017, 12:42
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    "Star-Hundeschlittenführer" Dallas Seavey bestreitet die Vorwürfe

    Anchorage (Alaska) – Einer der erfolgreichsten Hundeschlittenführer Amerikas soll seine Tiere gedopt haben. Wie das Komitee des Iditarod-Rennens in Alaska am Montag (Ortszeit) mitteilte, handelt es sich um Dallas Seavey (30), den Favoriten des Rennens.

    "Die schädlichen Spekulationen um die Identität des Hundeschlittenführers haben uns zu der Entscheidung veranlasst, den Beschuldigten beim Namen zu nennen", sagte das ITC. Bei den Hunden soll bereits Anfang des Monats die verbotene Substanz Tramadol nachgewiesen worden sein.

    In einer Videobotschaft bestritt Seavey die Vorwürfe. "Ich habe die vergangenen zehn Jahre damit verbracht, der beste Hundeschlittenführer zu werden und ich habe absolut nichts falsch gemacht. Ich habe niemals wissentlich eine der Regeln des Rennens verletzt", sagte der 30-Jährige. Das Komitee muss nun entscheiden, ob es Seavey aufgrund der Vorwürfe vom Rennen ausschließt.

    Iditarod ist seit Jahren fest in der Hand der Familie aus Willow in Alaska: 2012, 2014, 2015 und 2016 gewann Sohn Dallas, dazwischen 2013 Vater Mitch. Mit Extremtemperaturen und kaum Schlaf über neun Tage gilt es als einer der härtesten Sportwettkämpfe der Welt. (APA, 24.10.2017)

    • Dallas Seavey mit zwei seiner Schlittenhunde.
      foto: ap/mark thiessen

      Dallas Seavey mit zwei seiner Schlittenhunde.

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