Verschlüsselung: FBI ohne Zugriff auf 7.000 Smartphones

    23. Oktober 2017, 13:11
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    FBI-Chef Christopher Wray spricht von einem "großen, großen Problem" für FBI-Ermittler

    Die US-Bundespolizei FBI konnte laut eigenen Angaben rund 7.000 als Beweismittel eingezogene Smartphones nicht entsperren. Bei einer Konferenz für Polizeiführungskräfte sprach FBI-Chef Christopher Wray von einem "großen, großen Problem" für Ermittler. Die 7.000 Smartphones seien rund 50 Prozent der in den vergangenen elf Monaten eingezogenen Geräte gewesen.

    Streit mit Apple

    Das FBI hatte sich vergangenes Jahr mit Apple über die Entsperrung eines iPhones gestritten, das von einem Terroristen verwendet worden war. Erst durch die Hilfe einer externen Firma konnte das Gerät geknackt werden. Apple hatte sich zuvor strikt geweigert, Hilfestellung zu leisten, da es um die Datensicherheit aller Nutzer besorgt war.

    Verschlüsselung in all ihren Facetten sorgt für Frust bei Polizeibehörden. Neben gesperrten Geräten ist etwa die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Diensten wie WhatsApp ein Dorn im Auge von Ermittlern. (red, 23.10.2017)

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    BBC

    • FBI-Chef Christopher Wray ärgert sich über Verschlüsselung
      foto: apa/afp/getty/somode

      FBI-Chef Christopher Wray ärgert sich über Verschlüsselung

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