Philippinen verkünden Ende des Kampfs gegen IS

    23. Oktober 2017, 07:52
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    Nach fünf Monaten Gefechten mit IS-Anhängern in Marawi erklärt die Regierung das Ende aller Kampfhandlungen

    Manila/Marawi – Fünf Monate nach Beginn der Kämpfe gegen IS-Anhänger in der philippinischen Stadt Marawi hat die Regierung die Kampfhandlungen für beendet erklärt. "Wir verkünden nun das Ende aller Kampfhandlungen in Marawi", sagte der philippinische Verteidigungsminister Delfin Lorenzana am Montag vor Journalisten in der nordphilippinischen Stadt Clark.

    "Es gibt keine Kämpfer mehr in Marawi", so Lorenzana. Die Islamisten hatten sich im Mai im südlichen Marawi festgesetzt, um dort nach dem Vorbild der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) ein Kalifat auszurufen. Die Philippinen sind mehrheitlich katholisch.

    Mehr als tausend Menschen getötet

    Die philippinischen Regierungstruppen wurden in ihrem Kampf gegen die Islamisten von den USA unterstützt. Bei den Kämpfen um Marawi wurden mehr als tausend Menschen getötet. Nach Armeeangaben handelte es sich dabei überwiegend um islamistische Aufständische. Bei den Kämpfen war nach Regierungsangaben zuletzt auch der IS-Chef in Südostasien, Isnilon Hapilon, getötet worden. (APA, 23.10.2017)

    • Feuer stieg noch vor wenigen Tagen über Marawi auf, als Regierungstruppen die Stadt von IS-Kämpfern befreiten.
      foto: reuters/romeo ranoco

      Feuer stieg noch vor wenigen Tagen über Marawi auf, als Regierungstruppen die Stadt von IS-Kämpfern befreiten.

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