Sängerin kniet bei US-Hymne

21. Oktober 2017, 13:06
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Justine Skye setzt bei NBA-Spiel Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA: "Wir werden nicht verstummen"

New York – Justine Skye hat den über den Sport ausgetragenen Streitigkeiten um die US--amerikanische Nationalhymne eine neue Dimension verliehen. Die US-amerikanische Sängerin ging vor dem Basketball-Heimspiel der Brooklyn Nets gegen Orlando Magic in die Knie, während sie die letzte Noten intonierte. Im Barclays Center in New York gab es viel Beifall, aber auch Buhrufe.

Nach dem Auftritt schrieb Skye bei Instagram, dass sie wahrscheinlich nie wieder eingeladen werden, die Hymne zu singen, "aber beim ersten Spiel in meiner Heimatstadt musste ich in die Knie gehen und meine Stimme erheben". Sie folgte damit dem Beispiel zahlreiche Football-Profis, die aus Protest gegen Polizeigewalt und Diskriminierung während oder vor der Hymne niederknien. US-Präsident Donald Trump hatte die Athleten deshalb bei mehreren Gelegenheiten heftig kritisiert. (APA, Reuters, 21.10.2017)

NBA-Ergebnisse:

Charlotte Hornets – Atlanta Hawks 109:91
Indiana Pacers – Portland Trail Blazers 96:114
Philadelphia 76ers – Boston Celtics 92:102
Washington Wizards – Detroit Pistons 115:111
Milwaukee Bucks – Cleveland Cavaliers 97:116
Brooklyn Nets – Orlando Magic 126:121
Minnesota Timberwolves – Utah Jazz 100:97
Dallas Mavericks – Sacramento Kings 88:93
New Orleans Pelicans – Golden State Warriors 120:128
Phoenix Suns – Los Angeles Lakers 130:132

  • Justine Sky erntete Beifall und Buhrufe zugleich.
    foto: ap/afp/delmas

    Justine Sky erntete Beifall und Buhrufe zugleich.

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