Pixel 2 XL: Teardown offenbart Googles eigenen Co-Prozessor

    20. Oktober 2017, 11:08
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    Gerät schneidet in Fragen Reparierbarkeit etwas schlechter als Vorjahresmodell ab

    Vor kurzem hat in den USA, Deutschland und einigen anderen Ländern der Verkauf der zweiten Pixel-Generation begonnen. Wie von anderen Smartphones schon gewohnt, bedeutet dies auch, dass die Bastler von iFixit gleich einmal nachgesehen haben, wie das Smartphone von innen aussieht – und wie gut es sich reparieren lässt.

    Pixel Visual Core

    Der Teardown des Pixel 2 XL liefert dabei den ersten Blick auf Googles ersten selbst entwickelten Smartphone Co-Prozessor: Den Pixel Visual Core. Diesen hatte Google erst vor wenigen Tagen öffentlich gemacht. Es handelt sich dabei um einen gezielt auf Bildverarbeitungs- und Maschinenlernaufgaben ausgerichteten Spezialchip. Derzeit liegt dieser im Pixel 2 (XL) übrigens noch brach, erst mit einem kommenden Update soll er dann aktiv genutzt werden.

    ifixit video

    Ebenfalls erstmals zu sehen sind jene Sensoren, mit denen Google die Druckempfindlichkeit des Rahmens implementiert. Zudem offenbart der Teardown einen mit 13,6 Wh etwas größeren Akku als beim Vorgänger, der noch mit 13,28 Wh auskommen musste.

    foto: ifixit
    Violett umrandet: Der Pixel Visual Core.

    Ranking

    In Sachen Reparierbarkeit erreicht das Pixel 2 XL sechs von zehn möglichen Punkten. Lob gibt es für den modularen Aufbau und die Verwendung von Standard-Schrauben. Im Vergleich zum Vorjahresmodell lässt sich aber der Akku viel schwerer entfernen, wofür es einen Punkt Abzug gibt. (apo, 20.10.2017)

    • Das Pixel 2 XL in seinen Einzelbestandteilen.
      foto: ifixit

      Das Pixel 2 XL in seinen Einzelbestandteilen.

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