Das beste Stück: Nachgefragt bei Lukas Perman

    Kolumne30. Oktober 2017, 14:00
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    Michael Hausenblas fragt den Musical-Sänger Lukas Perman, warum ihm diese namenlose Uhr ans Herz gewachsen ist

    "Ich habe zwischen 2007 und 2013 sehr viel in Japan gearbeitet. Von dort stammt auch die Uhr, die ich zu meinem 'Besten Stück' auserkoren habe. Entdeckt habe ich sie am letzten Tag einer Tournee in einem ganz kleinen Shop. Ich habe mich auf der Stelle in sie verliebt, was mir sonst eigentlich nie passiert. Ich geh' selten shoppen und hänge auch nicht an Dingen.

    Das ganze Geschäft war voll mit Einzelstücken, die verschiedene Künstler gestaltet haben. Da steht also kein Markennamen drauf. Dabei war sie nicht extrem teuer, ich glaub, ich habe 180 Euro bezahlt. Die Uhr ist für mich nicht nur ein Zeitmesser. Sie ist eine Erinnerung an Japan und Asien einerseits, ein Symbol für Individualität und Einzigartigkeit andererseits.

    Ich habe sie eigentlich immer getragen. Als wir dann ein Baby bekamen, hab ich eine Zeitlang pausiert, weil sie beim Baby-Herumtragen etwas störte. Jetzt, da die Kleine größer ist, trage ich sie wieder öfter. Aber am rechten Arm, da stört mich die Krone nicht so."(Michael Hausenblas, RONDO, 30.10.2017)

    Lukas Perman ist derzeit u. a. im Musical "I am from Austria" im Wiener Raimund-Theater zu sehen.

    • Lukas Perman: "Die Uhr ist für mich nicht nur ein Zeitmesser. Sie ist eine Erinnerung an Japan und Asien einerseits, ein Symbol für Individualität und Einzigartigkeit andererseits."
      foto: nathan murrell

      Lukas Perman: "Die Uhr ist für mich nicht nur ein Zeitmesser. Sie ist eine Erinnerung an Japan und Asien einerseits, ein Symbol für Individualität und Einzigartigkeit andererseits."

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