"PUBG": Massiver Cheater-Ansturm auf Hype-Shooter

17. Oktober 2017, 14:46
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Anzahl gebannter Accounts hat sich binnen eines Monats mehr als verdoppelt – Entwickler sprechen über Zukunftspläne

"Playerunknown’s Battlegrounds", kurz "PUBG", bleibt trotz PR-Patzer und Wertungs-Bombardements ungebrochen populär. Nach wie vor spielen bis zu zwei Millionen Nutzer das "Battle Royale"-Game pro Tag gleichzeitig, fast vier Mal so viele, wie die Steam-Statistiken für "Counter-Strike: Global Offensive" ausweisen.

Immer mehr Sperren

Doch der Hype bringt auch Probleme mit sich. Bluehole kämpft mit einem anhaltenden Ansturm an Cheatern. Das Ausmaß der Situation stellte jüngst Battleye, wo das in "PUBG" implementierte Anti-Cheat-System entwickelt wird, in Zahlen dar.

Über 322.000 Accounts von Betrügern seien mittlerweile gesperrt worden, heißt es. Damit habe sich die Anzahl binnen eines Monats mehr als verdoppelt. Später ergänzte man, dass ein Großteil dieser Konten chinesischen Teilnehmern zuzuordnen seien.

Das ist allerdings wenig überraschend, zumal Spieler aus der Volksrepublik laut Steamspy stammen über 42 Prozent der aktiven Spieler (und 35 Prozent der Besitzer) aus China. Dahinter folgen, bereits mit großem Abstand, die USA (11,8 bzw. 15,24 Prozent) und Südkorea (6,7 bzw. 5,6 Prozent).

Entwickler veröffentlichen grobe Roadmap

Derweil haben die Entwickler mehr über den nächsten Wochenpatch und ihre weiteren Pläne bis zur noch heuer geplanten, finalen Fassung verraten. Die Klettermechanik ("Vaulting"), dank der Spieler künftig etwa einfach über höhere Mauern oder durch Fenster springen können, soll aufgrund ihrer großen Auswirkungen auf das taktische Gameplay zumindest für einen Monat lang getestet werden.

Ende Oktober soll die erste von drei geplanten Probephasen auf den Testservern beginnen. In der zweiten Phase sollen auch weitere neue Inhalte und Features hinzukommen. Im dritten und letzten Abschnitt soll dann auch eine der beiden in Entwicklung befindlichen Karten, jene mit dem Wüstenszenario, verfügbar werden.

Während der Neustart der Ranglisten auf den 20. Oktober verschoben wurde, bringt der aktuelle Patch hauptsächlich Fehlerbereinigungen und Anpassungen hinsichtlich der Verteilung erscheinender Ausrüstungsgegenstände und Waffen. Um dem weiter wachsenden Spieleraufkommen – täglich gesellen sich derzeit weit über 100.000 neue Käufer hinzu – gerecht zu werden, gibt es nun auch eigene Server für Japan und Korea, auf denen auch gleich sämtliche Spielmodi bereit stehen. (red, 17.10.2017)

  • In "PUBG" ziehen täglich mehr als zwei Millionen Teilnehmer gleichzeitig in die Schlacht.
    foto: pubg

    In "PUBG" ziehen täglich mehr als zwei Millionen Teilnehmer gleichzeitig in die Schlacht.

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