Ulrike Tanzer ist Vizerektorin für Forschung an der Uni Innsbruck

    16. Oktober 2017, 12:14
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    Die Leiterin des Brenner-Archivs hat ihr neues Amt Anfang Oktober angetreten

    Mit Oktober hat Ulrike Tanzer, Leiterin des Brenner-Archivs und Professorin für Österreichische Literatur, das Amt der Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck übernommen. Tanzer leitet seit Oktober 2014 das Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck und ist Professorin am Institut für Germanistik. Die Leitung des Brenner-Archivs behält sie in Teilzeit auch weiterhin bei. "Von Beginn an habe ich das Umfeld in Innsbruck als inspirierend und unterstützend erlebt. Forschungsinitiativen wurden auf vielen Ebenen stark gefördert. An diesem forschungsfördernden Klima möchte ich fach- und fakultätenübergreifend mitwirken", erklärt die neue Vizerektorin.

    Ulrike Tanzer, geboren 1967 in Steyr (OÖ), studierte Deutsche Philologie und Anglistik/Amerikanistik (Lehramt) an den Universitäten Wien und Salzburg. Sie promovierte 1996 mit einer Arbeit über Frauenbilder im Werk Marie von Ebner-Eschenbachs (Stuttgart: Akademischer Verlag 1997). Nach mehrjähriger Unterrichtstätigkeit am Privatgymnasium der Ursulinen in Salzburg war sie 1996 bis 2008 Universitätsassistentin für Neuere deutsche Literatur und Koordinatorin für den Bereich Fachdidaktik am Institut für Germanistik der Universität Salzburg.

    2008 erfolgte die Habilitation für das Fach "Neuere deutsche Literatur" (Thema der Habilitationsschrift: Fortuna, Idylle, Augenblick. Aspekte des Glücks in der Literatur. Würzburg: Königshausen & Neumann 2011) und die Ernennung zur ao. Universitätsprofessorin an der Universität Salzburg. Seit Oktober 2014 leitet sie in Innsbruck das Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Uni Innsbruck und ist Professorin für Österreichische Literatur am Innsbrucker Institut für Germanistik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die deutschsprachige Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Gegenwartsliteratur, Glückskonzepte in der Literatur, Editionstechnik und Leseforschung, in Innsbruck ist sie außerdem Koordinatorin des Forschungszentrums Digital Humanities und stellvertretende Sprecherin des Doktoratskollegs Austrian Studies. (red)

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