Brände in Kalifornien weiter eingedämmt

    16. Oktober 2017, 09:39
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    An vielen Stellen wurden die Flammen zurückgedrängt, zeitweise waren 100.000 Menschen auf der Flucht

    San Francisco/Santa Rosa – Der massive Einsatz von mehr als 11.000 Feuerwehrleuten in Kalifornien hat erste Erfolge gezeigt. Bei abflauenden Winden und etwas kühleren Temperaturen meldeten die Behörden am Sonntagnachmittag (Ortszeit) "gute Fortschritte" bei der Eindämmung von fünfzehn größeren Buschbränden in dem Westküstenstaat.

    Eine Woche nach Ausbruch einer verheerenden Feuerwalze nördlich von San Francisco ist die Zahl der Toten auf 40 gestiegen. Die Suche nach möglichen Opfer in den verkohlten Überresten von Wohnvierteln und in den ländlichen Regionen der bekannten Weintäler um Sonoma und Napa dauerte an. Nach Schätzungen wurden rund 5.700 Gebäude vernichtet.

    In einigen Landkreisen hob die Polizei am Sonntag die Räumungsbefehle auf. Zeitweise waren 100.000 Menschen vor den Flammen auf der Flucht. Noch seien etwa 75.000 Anrainer in Notunterkünften, Hotels oder bei Angehörigen und Freunden untergebracht, hieß es.

    Doch die Chancen auf eine baldige Rückkehr in die leer gefegten Gebiete haben sich deutlich verbessert. Das sogenannte Tubbs Feuer, das im Bezirk Sonoma County und der Stadt Santa Rosa mindestens 18 Menschenleben forderte, war am Sonntag zu mehr als 60 Prozent eingedämmt. Der Wetterdienst sagte für Donnerstag nach den trockenen Sommermonaten die Möglichkeit erster Winterregenfälle vorher. (APA, 16.10.2017)

    • Laut Schätzungen wurden 5700 Häuser durch die Buschfeuer in Nordkalifornien zerstört. 40 Menschen sind gestorben.
      foto: apa/afp/josh edelson

      Laut Schätzungen wurden 5700 Häuser durch die Buschfeuer in Nordkalifornien zerstört. 40 Menschen sind gestorben.

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