Russischer Raumfrachter startete verspätet zur ISS

14. Oktober 2017, 11:56
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Sojus-Rakete hob am Samstag in Kasachstan ab

Baikonur – Ein russischer Raumfrachter ist mit zwei Tagen Verspätung zur Internationalen Station ISS gestartet. Die Sojus-Rakete mit der Transportkapsel Progress MS-07 hob am Samstag vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos twitterte.

Ursprünglich war der Start für Donnerstag geplant, wurde jedoch wegen technischer Probleme kurzfristig verschoben. Das Raumschiff soll in zwei Tagen am Außenposten der Menschheit andocken. Eigentlich sollte der Frachter zum ersten Mal schon nach zwei Erdumrundungen und etwa drei Stunden Flugzeit an der ISS ankommen. Roskosmos entschied sich jedoch der Agentur Tass zufolge am Samstagmorgen für die längere Variante. Bisher hatte Roskosmos bemannte wie auch unbemannte Kapseln in sechs Stunden oder in zwei Tagen zur ISS befördert.

Die Progress-Kapsel soll 2,5 Tonnen Nachschub zur ISS bringen, unter anderem Wasser, Treibstoff und Ausrüstung für Experimente. Derzeit arbeiten in dem fliegenden Labor rund 400 Kilometer über der Erde drei Amerikaner, zwei Russen und ein Italiener. (APA, 14.10.2017)

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