Daimler ruft in China 350.000 Fahrzeuge zurück

    13. Oktober 2017, 12:53
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    Mögliche Probleme mit Takata-Airbags

    Peking/Stuttgart – Daimler muss in China wegen möglicher Probleme mit Airbags des japanischen Herstellers Takata gut 350.000 Fahrzeuge zurückrufen. Das gab die Qualitätskontrollbehörde in Peking bekannt. Rückrufe wegen defekter Takata-Airbags kosteten Daimler im vergangenen Jahr bereits Hunderte Millionen Euro.

    Fast alle Autobauer waren Kunden bei Takata, die wegen der Kosten für Produktionsfehler in gigantischem Ausmaß mittlerweile pleite sind und vom US-Autozulieferer Key Safety Systems übernommen wurden.

    Mehr als 100 Millionen Airbags weltweit mussten ausgetauscht werden, davon in den USA über 70 Millionen. Die Gasgeneratoren in den Luftkissen können in Regionen mit feucht-heißem Klima nach längerer Zeit explodieren. Dadurch kamen in den USA und Asien mindestens 17 Autofahrer ums Leben. (APA/Reuters, 13.10.2017)

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