Insider: Mehrheit in EZB will Konjunkturhilfe verringern

    13. Oktober 2017, 06:28
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    Anleihenkaufprogramm soll mit geringerem Umfang verlängert werden

    Frankfurt – Innerhalb der Europäischen Zentralbank (EZB) gibt es Insidern zufolge eine breite Mehrheit für eine Drosselung der expansiven Konjunkturhilfen. Beim nächsten EZB-Treffen am 26. Oktober würden die Ratsmitglieder wohl dafür stimmen, das Anleihen-Kaufprogramm (QE) zwar zu verlängern, aber mit einem geringerem Umfang, sagten fünf mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

    Nach derzeitigem Stand läuft das Kaufprogramm zum Jahresende aus. Den Insidern zufolge herrscht noch Unklarheit darüber, ob die Anleihenkäufe unbefristet oder befristet vorgenommen werden sollen. Die EZB und die nationalen Euro-Notenbanken erwerben seit März 2015 in großem Stil Staatsanleihen und andere Wertpapiere, um die Konjunktur zu stützen und um für eine höhere Inflation zu sorgen. Derzeit werden Käufe im Volumen von monatlich 60 Milliarden Euro über die Bühne gebracht. Laut den Insidern wird noch darüber diskutiert, auf welche Summe zwischen 25 und 40 Milliarden Euro dies reduziert werden soll. (APA, 13.10.2017)

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