Netzbetreiber und Bundesheer probten in Wien für Blackout

    12. Oktober 2017, 13:11
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    Notfallprogramm im Umspannwerk Wien Südost hochgefahren

    Ein längerer Stromausfall im Südosten von Wien war die Annahme einer Übung des Netzbetreibers Austrian Power Grid (APG) und des Bundesheeres am Mittwoch und Donnerstag. Ein solches Blackout erfordert die rasche Verlegung des APG-Krisenstabs mit einem Bundesheerhubschrauber vom IZD-Tower in Kaisermühlen in das Umspannwerk Wien Südost, um das Notfallprogramm hochzufahren, teilte die APG mit.

    Auch Hunde im Einsatz

    Die Verlegung erfolge mit zwei Flügen zur APG-Steuerzentrale auf den Johannesberg in Wien-Favoriten, hieß es in der Aussendung. Die dortige Betriebszufahrt wurde mit Militärhunden gesichert, auch Sanitäter des Bundesheeres standen für den Übungseinsatz bereit. Geprobt wurde der Anschluss von Notstromaggregaten und die Betriebsmittelversorgung mittels Tankwagen. Über ein Drohnensystem der APG fand eine fiktive Schadensfeststellung statt.

    Das Blackout ist im Bereich der Stromversorgung der folgenschwerste anzunehmende Katastrophenfall, betonte die APG. Neben den mehrere hundert Millionen schweren finanziellen Schäden würde ein über Stunden oder sogar mehrere Tage andauernder Stromausfall rasch zur Gefahr für die öffentlicheSicherheit werden. Das Kommando Logistik des Bundesheeres stehe der APG im Rahmen einer Partnerschaft immer als "First Responder" zur Verfügung. (APA, 12.10.2017)

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