Picassos letztes Wohnhaus um 20 Millionen Euro versteigert

    Ansichtssache12. Oktober 2017, 13:55
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    In dem französischen Ort Mougin steht die Villa, in der Pablo Picasso bis zu seinem Tod gewohnt und gemalt hat. Nun wurde sie um 20 Millionen Euro versteigert

    foto: toptenrealestatedeals.com/afbeelding

    Das letzte Wohnhaus des Künstlers Pablo Picasso wurde am Donnerstag im südfranzösischen Grasse versteigert. Den Zuschlag für die Villa in Mougins nördlich von Cannes erhielt ein Geschäftsmann aus Sri Lanka. Es ist allerdings noch nicht völlig sicher, ob er die Kaufsumme auch auftreiben kann.

    Der Geschäftsmann, der auch die neuseeländische Staatsbürgerschaft hat, leitet selbst eine Immobilienfirma. Er hat nun zwei Monate Zeit, den bei der Auktion gebotenen Kaufbetrag von 20,2 Millionen Euro aufzutreiben.

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    Picasso verbrachte die letzten Jahre seines Lebens gemeinsam mit seiner Ehefrau Jacqueline Roque auf dem Anwesen, bis er 1973 im Alter von 91 Jahren starb.

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    Das Anwesen liegt eingebettet in eine dreieinhalb Hektar große, luxuriöse Anlage, die Picasso einst selbst entworfen hat.

    Das Atelier Picassos ist noch weitgehend erhalten, umfasst aber keine seiner Bilder mehr.

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    Der Künstler, so weiß man, hat vor allem tagsüber geschlafen und abends und nachts gearbeitet, um Ablenkungen aus dem Weg zu gehen.

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    Nach seinem Tod hat Roque nichts am Haus verändert. Sie starb im Jahr 1986. Danach stand das Anwesen für 30 Jahre leer. Ein Niederländer, der aktuelle Besitzer des Hauses, kaufte es 2007 von Picassos Stieftochter Catherine Hutin-Blay.

    Der neue Eigentümer engagierte einen belgischen Architekten, um die Immobilie zu renovieren, ohne das Originalgebäude zu verändern.

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    Vor Pablo Picasso gehörte das Haus der anglo-irischen Familie Guinness. Der frühere britische Premierminister Winston Churchill verbrachte darin oft seine Ferien.

    Mougin ist übrigens auch der Ort, in dem die Villa des früheren Bawag-Chefs Helmut Elsner steht.

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    Zu dem Anwesen gehören ein Haupthaus, ein Gästehaus, ein Verwaltungsgebäude und ein Poolhaus mit Freiluftküche, Fitnessraum, Spa, Sauna und Massageraum.

    Die gesamte Anlage verfügt über 15 Schlaf- und zwölf Badezimmer. Im Haupthaus gibt es zwei große Wohnzimmer mit offenen Kaminen, einen Frühstücksraum, eine Galerie, Wintergärten mit Zugang zur Terrasse, zwei Küchen und einen Weinkeller mit Platz für insgesamt 5.000 Flaschen. (APA, red, 12.10.2017)

    Update: Der Artikel wurde am 12.10. um 16 Uhr aktualisiert.

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