"American Assassin": Rachefeldzug statt Eheplan

    11. Oktober 2017, 15:59
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    Dylan O'Brien loggt sich als American Assassin in ein islamistisches Netzwerk ein, um der CIA zuvorzukommen

    Der Südseetraum kann schnell zum Trauma werden. Kaum hat Mitch (Dylan O'Brien) seiner Verlobten einen Heiratsantrag gemacht, verwandeln Terroristen das Inselparadies in ein Schlachtfeld. Aus der Hochzeit wird nichts mehr, aus Mitch hingegen ein Einzelgänger, der sich als American Assassin ins islamistische Netzwerk einloggt, um zwecks persönlichen Rachefeldzugs der CIA zuvorzukommen.

    Dass Michael Cuesta bereits bei der Politthrillerserie Homeland als Regisseur beschäftigt war, dürfte auch Grund für sein Engagement für diesen Kinoeinsatz gewesen sein: Verdeckte Operationen, Doppelagenten, Schläfer und Maulwürfe machen auch Mitch, der bald vom US-Geheimdienst rekrutiert wird, zu schaffen, wenn er bei seinem ersten inoffiziellen Einsatz für die USA an diversen europäischen Schauplätzen den dritten Weltkrieg verhindern muss.

    Basierend auf der gleichnamigen Buchreihe rund um den CIA-Agenten Mitch Rapp entwickelt sich das Geschehen dabei so geradlinig wie vorhersehbar: Michael Keaton gibt den ruppigen Ausbildner im Hinterwald, Sanaa Lathan die schöne Undurchsichtige, und Taylor Kitsch als "Ghost" den ehemaligen Elitekämpfer und nunmehrigen Terroristen, der gegen Vaterfigur und Vater Staat zerstörerische Pläne entwickelt.

    Mit Fortsetzungen der Reihe ist definitiv zu rechnen. (pek, 12.10.2017)

    Jetzt im Kino

    • Mann der Tat: Dylan O'Brien verhindert als "American Assassin" den dritten Weltkrieg.
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      Mann der Tat: Dylan O'Brien verhindert als "American Assassin" den dritten Weltkrieg.

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