Geisterfahrerin starb bei Frontalzusammenstoß

7. Oktober 2017, 12:44
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43-Jährige falsch auf Südautobahn aufgefahren – Vier Verletzte nach Frontalzusammenstoß in Perg

Nitscha – Eine 43-jährige Geisterfahrerin ist Samstagfrüh bei einem Verkehrsunfall auf der Südautobahn (A2) in der Steiermark ums Leben gekommen. Wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte, stieß sie im Bezirk Weiz mit dem Auto einer 54-Jährigen zusammen, die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der 23-jährige Beifahrer der Geisterfahrerin wurde ebenfalls verletzt.

Die 43-jährige Frau aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld war gegen 6.00 Uhr falsch auf die Autobahn aufgefahren. Zur selben Zeit war eine 54-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Wolfsberg in Kärnten in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Die beiden Autos stießen frontal zusammen, die Geisterfahrerin starb noch an der Unfallstelle. Die 54-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, sie wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus Graz geflogen, wo sie notoperiert wurde. Der 23-Jährige, er schlief zum Unfallzeitpunkt, wurde ins Landeskrankenhaus Feldbach eingeliefert.

Kurz vor der Frontalkollision hatte eine 33-jährige Autolenkerin aus Graz ihr Fahrzeug gerade noch rechtzeitig verreißen und so einen Zusammenstoß mit der 43-Jährigen verhindern können. Sie wurde bei dem Manöver leicht verletzt.

Gegen Böschung geprallt: Vier Verletzte

Bei einem weiteren Verkehrsunfall in der Steiermark sind Samstagfrüh bei St. Radegund (Bezirk Graz-Umgebung) vier junge Frauen verletzt worden. Laut Polizei war die 19-jährige Autolenkerin vermutlich zu schnell unterwegs, sie kam von der Straße ab und prallte gegen eine Böschung. Sie und ihre drei Beifahrerinnen, 19 und 20 Jahre alt, wurden ins Landeskrankenhaus Graz gebracht, ein Alkotest bei der Lenkerin verlief negativ.

Oberösterreich: Frontalzusammenstoß in Perg

Ebenfalls vier zum Teil schwer Verletzte gab es bei einem Verkehrsunfall in Perg im Mühlviertel. Ein 17-jähriger Lenker aus Perg war auf der stark abschüssigen Münzbacher Gemeindestraße unterwegs, als er am Beginn einer Rechtskurve abbremsen musste. Er kam mit seinem Fahrzeug auf der nassen Straße ins Schleudern und schlitterte in ein entgegenkommendes Auto.

In dem Wagen saß eine 77-jährige Lenkerin aus Perg, die durch den Aufprall eingeklemmt wurde. Die Frau wurde von der Feuerwehr mit der Bergeschere aus dem Auto befreit und nach notärztlicher Versorgung mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Linz geflogen.

Der Wagen des Burschen, in dem noch zwei 16-Jährige saßen, rollte nach der Kollision auf der abschüssigen Fahrbahn zurück und prallte an eine Steinmauer. Die drei Burschen wurden mit dem Roten Kreuz in den Med Campus III nach Linz gebracht.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall auf Aschacher Brücke

Ebenfalls bei einem Frontalzusammenstoß im Bezirk Urfahr-Umgebung sind am Samstag gegen 8.00 Uhr drei Personen verletzt worden. Eine 22-jährige Lenkerin aus Haibach ob der Donau war auf der B131 in Richtung Aschach unterwegs, als sie auf der Aschacher Brücke auf die Gegenfahrbahn geriet. Dabei kollidierte sie mit dem entgegenkommenden Pkw eines 30-jährigen Mannes aus Hartkirchen.

Der Lenker und sein 25-jähriger Bruder, der sich ebenfalls im Fahrzeug befunden hatte, wurden verletzt. Das Rote Kreuz brachte die beiden in das Unfallkrankenhaus Linz. Die junge Frau wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden. Der Rettungshubschrauber flog die verletzte Lenkerin ins Klinikum Wels. Während der Aufräumarbeiten war die B131 im Bereich der Aschacher Brücke für eineinhalb Stunden gesperrt. (APA, red, 7.10.2017)

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